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Madonna del Colletto (1304 m) Santuario Madonna d. Colletto

Chiesa ancora

Auffahrten

Von helmverweigerer – Die Nordauffahrt zur Madonna del Colletto beginnt in Festiona. Dieses kleine Dorf erreicht man entweder, indem man von der großen Hauptstraße, welche über den Colle della Maddalena führt, abzweigt und über die Stura di Demonte fährt. Attraktiver ist es jedoch, die kleine Nebenstraße zu nehmen, welche von Cuneo kommend vor der ersten Überquerung der Stura links abzweigt und bis weit ins Tal hinein führt. Die Straße verläuft fortan südlich der Stura di Demonte. Man muss hier zwar einige Anstiege bewältigen, wird aber vom Schwerverkehr verschont, welcher sich über den Colle della Maddalena quält.
In Festiona verläuft die Straße durch das Dorf an der Kirche vorbei in östlicher Richtung. Bereits vor Festiona steigt die Straße ordentlich an, und da Festiona an den Berghang gebaut ist, überwindet man auch in Festiona einige Höhenmeter. Nach dem Dorf steigt die Straße in einigen Serpentinen konstant an. Sie ist schmal und führt durch einen dichten Kastanienwald, welcher aber gelegentlich schöne Ausblicke auf das Valle Stura freigibt. Nach 3 Kilometern und einem Abschnitt mit einer Steigung über 10 % hat man einige Häuser erreicht, welche hier in einem kleinen Tal errichtet wurden. Offensichtlich gibt es hier auch einen Brunnen mit trinkbarem Quellwasser. Man fährt nun in das Tal rein, und die Straße ist für ein kurzes Stück völlig flach.
Ab jetzt sind es noch gut 3 Kilometer bis zur Wallfahrtskirche, und es gibt keine Häuser und auch keine Ruhepausen mehr, denn die Straße steigt nun bis zur Passhöhe noch ziemlich stark an. Ermuntert wird man aber durch die illustren Namen von Rennradprofis, welche auf die Straße gepinselt sind.
Leider war das Wetter bei der Auffahrt durch den Autor ziemlich schlecht, und auf der Passhöhe war dichter Nebel. Auf der ganzen Auffahrt und der anschließenden Abfahrt nach Valdieri war kein anderen Verkehrsteilnehmer zu sehen. Bei schönem Wetter ist dieser Pass also sicher ein landschaftlicher Leckerbissen.

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00:31:54 | 07.09.2017
BabaJo
Dolce Vita
Von stb72 – Die Auffahrt ist ähnlich einzuschätzen wie die Nordseite. Auf dieser Seite wird zusätzlich noch jeder Kilometer mit einem Infoschild über die zu erwartende Steigung angekündigt, welche sich im Durchschnitt jenseits der 8 %-Marke bewegt. Die Maximalsteigung bewegt sich mit einer Ausnahme niemals über 12–13 %. Diese Ausnahme ist die Ortsausfahrt aus Valdieri, welche mittels einer steilen Rampe bei bis zu 17 % bewerkstelligt wird. Hat man diese kurze Passage aber gemeistert, kann man schön gleichmäßig durch die 13 Kehren nach oben fahren, Zeit zum erholen gibt es aber auch (fast) nicht.
Auch diese Seite ist permanent im Wald, so dass nicht all zu viele Blicke in die Umgebung möglich sind. Die nahen Felsberge zur rechten tauchen aber immer wieder imposant über einem auf, und bei den nach Südwesten gerichteten Passagen zwischen den Serpentinen sieht man auch einige der hohen Gipfel an der französischen Grenze hoch über dem Valle Gesso.

Da an der Passhöhe einer der hier verbreiteten Zeitmesspunkte ist, dürfte es im Tal ein entsprechendes Gegenstück geben, vermutlich am eigentlichen Startpunkt der Auffahrt bei Valdieri an der Hauptroute ins Valle Gesso hinein, welche diesem Fahrer aufgrund der Nutzung einer alternativen Anfahrt zum Ort jedoch verborgen blieb.
Während um die Mittagszeit bei der Überquerung von Festiona keine Menschenseele bis Valdieri zu sehen war, sind mir bei der abendlichen Überquerung dann doch vereinzelt einheimische Pedaleure begegnet, welche auf ihren abendlichen Runden noch wesentlich frischer aussahen und die Zeitmessung offenbar ernst genommen haben.

5 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:26:31 | 03.09.2017
BabaJo
Mittlere Zeit
Dolce Vita
00:31:57 | 30.06.2017
gigi
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