Safiental (1686 m)

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Safiental (1686 m)

Alpen, Lepontinische Alpen, Surselva, Graubünden.
Blick ins Safiental...
Das Safiental ist ein einsames Seitental des Vorderrheintals und mündet bei Versam in das Rheintal, welches hier als Ruinaulta bekannt ist. Schon eine Fahrt durch die Ruinaulta-Schlucht von Bonaduz (655 m) über Versam (920 m) nach Ilanz (699 m), der ersten Stadt am Rhein, ist eine sehr lohnende Fahrt, da diese Stecke sehr verkehrsarm ist, und als Alternative zur Hauptstraße 19 von Reichenau über Flims (1112 m) nach Ilanz auch landschaftlich die bessere Wahl ist.
Ein für Rennradfahrer wichtiger Hinweis ist, dass die Straße ins Safiental auf den letzten fast 20 km Naturbelag hat, wenn auch in ordentlichem Zustand und auch nicht steil, außer kurzen Passagen, aber eben doch sehr lang. Auch einige Tunnels gibt es hier, von denen der längste 1,7 km lang ist. Er steigt nur schwach an, ist sehr gut beleuchtet, gut ausgebaut und fast verkehrsfrei.
Für die Beschreibung danken wir Uwe Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordanfahrt von Versam26,1 km1211 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne

Nordanfahrt von Versam  26,1 km / 1211 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordanfahrt von Versam
Das Safiental ist ein Seitental des Vorderrheins und ist noch dünner besiedelt als weite Teile des schweizerischen Kantons Graubünden. Somit haben wir dort auch fast keinen Autoverkehr und für Motorradfahrer ist diese Strecke auch relativ uninteressant, da wie schon erwähnt ca. 20 km nicht asphaltiert sind.
Wenn wir von Bonaduz (655 m Höhe) kommend durch die imposante Ruinaulta-Schlucht fahren, kommen wir im Versamer Tobel über eine Brücke (731 m Höhe) über die Rabiusa, wie der wilde Fluss des Safientals heißt. Direkt hinter der Brücke beginnt eine Steigung mit mehreren Kehren, und kurz vor der Ortschaft Versam (920 m) verlassen wir die Straße, die weiter nach Ilanz führt, und biegen dann nach links ab in das Safiental.
Die sehr gut ausgebaute Straße steigt erst einmal auf einigen Kilometern deutlich an. Einige wenige kurze Tunnels gibt es hier, die aber gut beleuchtet sind, wobei ja ein Rücklicht in den Alpen immer am Rad sein sollte. Dann bei in etwa Kilometer 4 ab Versam beginnt der 1,7 km lange Aclatobeltunnel. Er steigt, wie oben erwähnt nur leicht an und ist auch ordentlich beleuchtet. Uns ist bisher nicht bekannt, ob man den Tunnel auch sinnvoll umgehen kann. Direkt nach dem Tunnel beginnt die Naturstraße (Stand Juli 2007), die nur von kurzen asphaltierten Passagen unterbrochen wird. Gerade hier ist auch die Landschaft sehr schön, weshalb es sehr schade wäre, die Weiterfahrt abzubrechen. Einige kurze Tunnels gibt es auch im weiteren Verlauf der Strecke, einer davon vielleicht nur 15 m lang und in den nackten Fels gehauen.
Die Gemeinde Safien besteht aus mehreren kleinen Orten, die alle nur aus wenigen Häusern bestehen. Ungefähr bei Kilometer 15 erreichen wir nach einigem Auf und Ab den Hauptort des Tales, Safien-Platz (1315 m). Am Ortsausgang steigt es dann kurz etwas heftiger an, was auf der Naturstraße vielleicht nicht mehr jedermanns Geschmack ist. Aber trotzdem lohnt sich die Weiterfahrt bis zum Talende. Wenn wir auch hier Thalkirch (1686 m) als Ziel angeben, so kann man aber auch noch etwas weiterfahren bis Turrahus (1694 m), wo es einen gleichnamigen gastronomischen Betrieb gibt, der mit einfachen Mahlzeiten und auch Übernachtungsmöglichkeiten ein mögliches Etappenziel bietet. Auch landschaftlich ist der Talabschluss sehr schön.
Für die Fahrt zurück in die „Zivilisation” müssen wir auch genügend Zeit einplanen, da es mit dem Rennrad vielleicht nicht sehr geschickt ist, Spitzengeschwindigkeiten auf Naturstraße zu fahren.
Grundsätzlich sollte man sich im Klaren sein, dass eine Fahrt auf über 40 km Naturstraße (mit Rückweg) mit dem Rennrad kein Sonntagsspaziergang ist. Aus rein sportlicher Sicht ist eine solche Tour vielleicht nicht die große Herausforderung, aber für Genießer schöner, einsamer Landschaften ist diese Tour sehr lohnend.
Man könnte vielleicht eine Diskussion losbrechen, ob man überhaupt solche Straßen in einem Pässelexikon für Rennradfahrer einbinden sollte, aber es bleibt jedem selbst überlassen, Naturstraßen zu befahren oder zu meiden. Jedenfalls haben unsere Rennräder (Einsteigerklasse, keine Carbon-Edelrenner) diese Tour ohne Schaden überstanden. Auch Plattfüße haben wir keine erlitten. Wer die Wahl hat, alternativ ein Mountainbike zu benutzen, kann vielleicht dieses Mal auch auf das Rennrad verzichten.
Für die Beschreibung danken wir Uwe Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Uwe Mail an Absenderohne Zeit03.07.2007
Benni Mail an Absenderohne Zeit03.07.2007
greyback58 Mail an Absenderohne Zeit25.07.2001