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Erste (längst nicht fertige) Version der OSM-Karten online! Danke an openrouteservice.org für die Unterstützung.

Seebergsattel (1212 m) Jezerski vrh

P9070046.

Auffahrten

Von Andy1986 – Die ersten vier Kilometer verlaufen bei recht moderater Steigung entlang des Vellachbachs mit einer Steigung zwischen zwei und vier Prozent. Nach ca. 6 Kilometern folgen die ersten Serpentinen mit 6 bis 8 %. Steiler wird der Pass auch auf den restlichen Kilometern nicht, ist also mit dem Rennrad sehr angenehm und rhythmisch zu fahren. Die folgenden Kilometer sind wieder etwas flacher und kommen ohne Kehren aus, bis nach ca. 8,8 Kilometern die Abzweigung zum Paulitschsattel folgt.

Ab diesem Punkt folgen die Serpentinen und die Straße schlängelt sich kurvig nach oben, wobei sich die Steigung zwischen 4 und 8 % einpendelt. Bis zur Passhöhe gibt es noch zwei kürzere Flachstücke zur Erholung sowie einen Rastplatz mit einem Brunnen, der kaltes und gutes Bergwasser spendet.

Nach ca. 5,5 Kilometern – von der Abzweigung zum Paulitschsattel aus – hat man dann die Passhöhe erreicht, wo sich die (mittlerweile aufgelöste) Grenzstation zu Slowenien befindet. Rechts befindet sich eine Hütte, die im Sommer geöffnet ist.

Insgesamt weist der Pass 15 Kehren auf. Im Gegensatz zum Loiblpass ist der Seebergsattel relativ wenig befahren, da die Hauptverkehrsroute nach Slowenien über den Loiblpass und den Karawankentunnel verläuft.

26 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:46:18 | 06.09.2015
Jan
Mittlere Zeit
00:52:00 | 20.08.2012
Mojo23
Dolce Vita
01:00:00 | 13.08.2017
Lucien van Impe
Von Droopy – Unser Südanstieg beginnt an der Kokra-Brücke in Preddvor. Bis zur Grenzstation auf dem Sattel sind es von hier aus etwa 26 Kilometer. Geradezu vorbildlich warnen große Gefahrenschilder motorisierte Fahrzeuge hier vor Radverkehr entlang der gesamten Strecke. Die ersten Kilometer zieht sich die Straße ins schmale Kokra-Tal hinein, ein wasserreiches Flüsschen was übrigens selbst nur 34 Kilometer lang ist. Nur wer bergab unterwegs ist oder sich umschaut, merkt dass die Straße vielleicht doch ein Prozent, an manchen Stellen vielleicht zwei Prozent Neigung hat.
Das Tal selbst ist lieblich, ab und an eine kleine Siedlung und wenig Verkehr. Die Asphaltqualität ist akzeptabel, von gut bis rubbelig ist alles dabei. Es rollt insgesamt aber sehr flüssig. Im ersten Teil verlieren wir die Kokra allerdings auch mal kurz aus den Augen. Nach einer Zwischenabfahrt verengt sich dann das Tal und wir können weiter vergnüglich für viele, viele Kilometer in der frischen Nähe des Wassers nach oben pedalieren. Ab und zu schimmern rechter Hand bereits die Felsenthrone der Steiner Alpen (Kamniške Alpe) über den Bäumen. Eine Genussfahrt par excellence.
Nach gut der Hälfte der Strecke sind wir dann im Obcina Jezersko, der Gemeinde Seeland. Erst hier beginnt der Pass so richtig. Zunächst zart und ab Spodnje Jezersko (Unter-Seeland) dann mit zwei, drei verschämten Kehren nach Zgornje Jezersko (Ober-Seeland) hinein. Hinter dem auf rund 900 Metern gelegenen Ort öffnet sich das Tal zu einem weiten Kessel. Von hier aus bietet sich das schönste Panaroma der gesamten Strecke. Ein freier Blick auf die Steiner Alpen. Frontal, ohne Schminke, pur, ehrlich. Von Ost nach West stechen in der Bergkette die Zweieinhalbtausender Jezerska Kočna (2540 m), der Grintovec (2558 m) als höchster Berg des Massivs und die Skuta (2532 m) hervor. Letzterer ist oder besser war der letzte verbliebene slowenische Gletscher.
An diese anheimelnde Bergwelt hat sicherlich auch der (früher) bekannteste aller Slowenen, Slavko Avsenik, gedacht, als er bereits 1954 mit seinen Original Oberkrainern sein populäres Trompetenecho einstimmte. In Zeiten, wo sich Blasmusik durch junge Acts wie beispielsweise LaBrassBanda unter dem Genre Neue Volksmusik langsam entstaubt, erscheinen auch die alten Stücke der Oberkrainer mit ihrem angejazzten, zeitlosen Sound wieder in neuem Licht. Jedenfalls passt die Volksmusik zur Landschaft, auch wenn sicherlich jeder etwas anderes mag oder mit Lustigen Musikanten nichts an der Radmütze hat.
Fast müßig zu erwähnen, dass jetzt noch fünf Kilometer mit Kehrengewitter folgen. Wie auf der Nordseite sehr gleichmäßig, alles im schnellen Polkatakt fahrbar, ein Genuss. Oben möchte man jedenfalls den Stoßseufzer ausrufen: He Slavko, spiel uns noch eins! Slowenien wir kommen wieder.

Ein Tipp noch für Liebhaber, Weltentdecker und solche, die es werden wollen: Die Südseite des Seebergsattal fährt man zünftig in einer Koschuta-Umrundung. Als Krönung nach der Loiblabfahrt hierzu in Bistrica pri Trzicu aber nicht gleich direkt nach Preddvor durchbrettern, das wäre lieblos. Entschleunigt geht es besser in die andere Richtung. Wir folgen rechts der Straße Richtung Begunje, zunächst drei Kilometer bergauf und dann sieben Kilometer wunderbar den Hang entlang. Das Dorf, welches wie auf einem Balkon über der Krain liegt, ist der Wallfahrtsort aller Avsenik-Freunde. Direkt an der Hauptstraße Biergarten, Museum, Shop. Berauscht – in welcher Form auch immer – dann denselben Weg retour.
9 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
Mittlere Zeit
01:20:04 | 04.07.2017
Abfahrtsluder
Dolce Vita

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