Vieux Thier de Huy (195 m)
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Vieux Thier de Huy (195 m)
Ardennen, Wallonien.Der Vieux Thier de Huy ist so ein ganz besonderes Stück belgische Straße, wie man sie immer mal wieder finden kann, wenn man nur lang genug sucht oder die besten Internetseiten für solche Kleinode kennt. Was nun noch nicht erwähnt wurde, ist, dass es sich bei solchen meist um Wände und Mauern der übelsten Art handelt, und so ist es auch keine Überraschung, dass mich der hier beschriebene qualvolle Anstieg an diesen und diesen hier erinnert hat.
Waar de drommen fietstoeristen zich opstellen aan Le Pied de Mur om de plaatselijke mythe aan hun palmares toe te voegen rust haar alter-ego op een steenworp noordwaarts. De Vieux Thier is niet met kalk geroemd, kent geen kapel aan haar zijde of Chapel aan de top. Deze oude reus verdraagt gestaag de verloren renners die haar pad kozen schreibt der Autor auf kuitenbijters.com über den Vieux Thier. Übersetzt heißt das in etwa folgendes: „Wo sich Scharen von Radtouristen am Fuße der Mur aufstellen, um ihre Palmarès mit diesem lokalen Mythos zu bereichern, ruht sein Alter Ego einen Steinwurf weiter nordwärts. Der Vieux Thier ist weder berühmt, noch kennt er eine Kapelle am Straßenrand oder eine Kirche am höchsten Punkt. [...]“ Dies trifft es ziemlich gut. Das gleiche Verhältnis kann man zwischen der Côte de la Redoute und dem Thier de Nonceveux in Sougné-Remouchamps ausmachen.
Eine kleine Einschränkung sei noch gemacht, die die Auffahrt zusätzlich erschwert und eigentlich nicht gestattet. Es handelt sich nämlich um eine Einbahnstraße in die abschüssige Richtung wie dies z.B. auch am vom ehemaligen Rennen Rund um den Henninger Turm bekannten Mammolshainer Berg im Taunus der Fall ist. Hier mit dem Rennrad hinunter zu fahren, macht jedoch aufgrund der Steilheit und der Beschaffenheit des Weges keinen großen Spaß.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler 

Liste der Auffahrten
| Nordauffahrt von Huy | 0,9 km | 102 Hm | ![]() | ![]() |
Nordauffahrt von Huy 0,9 km / 102 Hm

Der Ausgangspunkt ist der gleiche wie der des Thier de Huy. Am Ortsende von Huy und Ortsbeginn von Marchin zweigt der Thier ab, und gleich links geht es in den Vieux Thier, wie es hier zu sehen ist. Kommt man den Thier de Huy hinunter, kann man bereits zuvor
rechts abbiegen. Die beiden Straßen treffen wenige Meter später wieder aufeinander.
Gleich auf den ersten Metern geht es mit bis zu 22 % durch Mauern hindurch richtig zur Sache. Immerhin ist der Belag hier noch in Ordnung. An einer Ansammlung von Häusern treffen beide Straßen schließlich aufeinander, und es geht gemeinsam weiter bergauf. Verhindern könnte das nun nur noch ein entgegenkommendes Fahrzeug oder einer der zahlreichen Hunde. Ein solch überraschenderweise nicht angekettetes Exemplar stellte sich auch mir bei meinem ersten Versuch bellend und knurrend in den Weg. Belgien und seine Hunde – das ist so ein Thema.
Wer sich nun davon nicht aus dem Konzept bringen lässt oder wagemutig und furchtlos eventuell aggressive Hunde einfach ignoriert, der sieht sich nun mit ganz anderen Herausforderungen konfrontiert. Zwar geben die Profile auf diversen Internetseiten Steigungen von 9 bis maximal 14 % an, doch meiner Erfahrung nach liegen die Werte deutlich höher. Das Maximum dürfte irgendwo jenseits der 20 % liegen. Den Tacho konnte ich bei der Schinderei nicht mehr im Blickfeld behalten. Hinzu kommt noch der schlechte und verschmutzte Belag.
Sobald man das kleine Waldstück hinter sich gelassen und einige Häuser erreicht hat, wird es wieder flacher. Hier kann man nun links regelgerecht weiterfahren, wobei es wieder hinunter geht, oder geradeaus weiter dem Rouge Renard gegen die Einbahnrichtung noch 350 m bergauf folgen. Auch so gelangt man schließlich zum Chemin du Comte, dem man rechts noch weiter bergauf oder links wieder bergab folgen kann.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler 





