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Waltersberg (477 m)

CIMG4770.

Auffahrten

Von kletterkünstler – Am Abzweig der Trailhofstraße von derjenigen nach Siebenknie legen wir los. Am Ende der Bebauung und der anschließenden Kleingärten lauert linker Hand schon die furchteinflößende Waltersberger Wand, der wir uns nun stellen dürfen, während es geradeaus weiter durch das enge Hörschbachtal nach Trailhof geht. Ein 18-Prozent-Schild kündigt es an: Sie ist hart, sehr hart und wenn der Belag feucht und mit rutschigen Blättern bedeckt ist, vielleicht härter als du. Zunächst geht es noch im Freien entlang der Kleingärten, hinter welchen dank einer Einfahrt die einzige Möglichkeit besteht, einmal abzusteigen und wieder aufs Rad zu kommen. Dort befinden wir uns aber noch so weit unten, dass die meisten wohl noch frisch sein dürften.
Das Sträßlein taucht nun in den Wald ein und kennt spätestens mit der folgenden Linkskurve kein Erbarmen mehr. Fortan brennen nur noch Waden, Arme, Lungen, eigentlich alles! Der Straßenverlauf ist nur leicht kurvig und daher ganz gut einsehbar, wenn ich mich recht erinnere. Immerhin spenden uns die Bäume willkommenen Schatten, wenn die Sonne im Sommer vom Himmel knallt. Ein knallroter Kopf ist angesichts der Steigung von 16 bis 20 % dennoch garantiert, wenn man nicht gerade ein ganz cooler Hund ist.
Nach 600 Metern ist Walters' Wand schließlich bezwungen. Die Starken fahren weiter, die Schwächeren halten kurz an und schnaufen erst einmal durch. In der folgenden Rechtskurve verlassen wir den Wald, blicken linker Hand hinab ins Murrtal auf unseren Ausgangspunkt Murrhardt und rollen zwischen Weiden und Feldern auf nun überwiegend flacher Straße nach Waltersberg. Hier können wir rechts auf leicht ansteigender Straße weiter nach Hörschhof bei Sechselberg fahren oder aber geradeaus wieder hinunter nach Murrhardt rollen oder über den Schwammhof die L1119 ansteuern.
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Von kletterkünstler – Wir starten an der Abzweigung der K 1807 von der L 1066 in Murrhardt. Südlich der Altstadt verläuft die Trasse zunächst flach. Bis zu einer markanten Rechtskurve, in der es geradeaus in die Sackgasse zum Eulenhöfle geht, gewinnt man nur ein paar läppische Höhenmeter ohne davon Notiz zu nehmen. Auch die nächsten zweihundert Meter verhalten sich so. Rechter Hand liegt ein Park rund um den Feuersee, über dem ein Kirchlein thront.
In einer Linkskurve beginnt nun der eigentliche Anstieg und die Steigung schnellt sogleich auf zehn Prozent hoch. Dabei umrunden wir in einigen Kurven, die aus der Luft und entsprechend auch in der Kurve einem Herz ähneln, den Murrhardter Friedhof. Den Ort haben wir mittlerweile verlassen. In einer markanten Rechtskurve tauchen wir in den Wald ein, der sich anschließend am Hang immer wieder etwas lichtet. Der Belag ist rau, hier und da etwas wellig oder brüchig, aber bergauf völlig problemlos zu befahren.
Nach tausend meist steilen Metern im hohen einstelligen Prozentbereich verflacht die Straße für hundert Meter, ehe es für zweihundert Meter nochmal zweistellig wird. Nach erneuter kurzer Abflachung klettern wir sportlich weiter und knacken dabei auch nochmal kurzzeitig die 10-Prozent-Marke. Dabei begleiten uns Wald und einzelne Wiesen. Schließlich biegen wir im Wald links nach Waltersberg ab, das wir zweihundert Meter und zehn Höhenmeter später auf einer Lichtung erreichen.
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00:14:49 | 23.09.2017
radlstefan
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