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Pässe Ahrgebirge

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Regionsbeschreibung

Von majortom

Lage und Geographie

Die Ahr entspringt im Blankenheim in der Eifel, fließt dann in östlicher Richtung und mündet nach etwa 90 km zwischen Sinzig und Remagen in den Rhein. Damit entwässert sie nicht nur einen Großteil der nördlichen Eifel in Richtung Rhein, sie trennt auch einen nördlich von ihr gelegenen Höhenzug vom südlich der Ahr gelegenen Hauptteil der Eifel ab. Diesen sich entlang der Ahr erstreckenden Höhenzug, dessen höchster Punkt oberhalb von Antweiler der Aremberg (623 m) ist, nennt man das Ahrgebirge oder die Ahreifel.

Nach Süden hin wird das Ahrgebirge also durch die Ahr von Osteifel und Hoher Eifel abgegrenzt, im Osten flacht der Höhenzug zum Rhein hin ab, im Westen bildet die Erft die Grenze zur Nordeifel, während es Richtung Norden zur Kölner Bucht bzw. der Zülpicher Börde abfällt. Eckpunkte des Ahrgebirges wären also Blankenheim im Westen, Antweiler, Altenahr und Bad Neuenahr-Ahrweiler im Süden, Remagen im Osten sowie Rheinbach und Bad Münstereifel im Norden. Die Grenze zwischen den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz verläuft durch das Ahrgebirge.

Neben dem bereits erwähnten Aremberg sind Michelsberg (588 m) und Junkersberg (557 m) weitere bekannte hohe Gipfel des Ahrgebirges.

Sehenswertes

Die bekannteste Touristenattraktion des Ahrgebirges ist wohl das Ahrtal selbst. Da das untere Ahrtal im Regenschatten der Eifel liegt, ist es klimatisch besonders begünstigt, und die Südhänge des Ahrgebirges zwischen Altenahr und Bad Neuenahr eignen sich hervorragend zum Weinbau. Dieses bekannte Rotweinanbaugebiet verleiht dem Ahrtal nicht nur einen fast schon mediterranen Flair, sondern gilt auch als Paradies für Wanderer (siehe Internetauftritt des bekannten Rotweinwanderwegs). Im Herbst locken hier zahlreiche Weinfeste die Besucher von weit her an.
Eine weitere Sehenswürdigkeit stellt die Burgruine Aremberg auf dem Aremberg dar. Sie ist jedoch nicht mit dem Rennrad zu erreichen.
Vielleicht weniger eine Sehenswürdigkeit als vielmehr eine Kuriosität ist der ehemalige Regierungsbunker in der Nähe von Marienthal bei Dernau. Hier führt eine auf quaeldich.de beschriebene Auffahrt zum Dernauer Weinberg direkt vorbei.
Während das Ahrtal intensiv zum Weinbau genutzt wird, ist das restliche Ahrgebirge meist bewaldet und nur dünn besiedelt.

Rennradspezifisches

Wie in der ganzen Eifel, so lassen sich auch im Ahrgebirge beinahe überall interessante Anstiege und ruhige Straßen finden, die einen Ausflug mit dem Rennrad sehr lohnenswert machen. Gerade bei Radlern aus dem nahen Großraum Bonn ist das Ahrgebirge für Feierabend- oder Tagestouren sehr beliebt. Deswegen trifft man auch – insbesondere im Ahrtal – sehr häufig auf Gleichgesinnte.
Die Anstiege mit der größten Höhendifferenz ergeben sich natürlich aus dem Ahrtal heraus. hier werden allerdings auch nur selten Höhen über 200 m überwunden. Empfehlenswerte Beispiele hierfür sind die Auffahrten zum Dümpelhardt, nach Krälingen oder durch den Dernauer Weinberg. Ein weiterer Geheimtipp, der insbesondere quaeldich.de-Gründer Jan Mail an Absender am Herzen liegen dürfte (da hier sozusagen die Wiege des quaeldich-Pässelexikons liegt), ist das Sahrbachtal, ein landschaftliches Kleinod, wo sich ein steiler Anstieg aus dem Tal heraus an den nächsten reiht.
Reichlich Tourenvorschläge finden sich hier.

Quellenangabe: Wikipedia

Der Autor entschuldigt sich demütig bei Jan Mail an Absender für die dreiste Überarbeitung seiner ursprünglich an dieser Stelle stehenden Beschreibung. Alle 25 Pässe der Region ansehen