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Pässe Massif des Bornes - Chaîne des Aravis

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Regionsbeschreibung

Von majortom – In dieser Unterregion der Savoyer Alpen fassen wir zwei Voralpenmassive zusammen: das Massif des Bornes und die östlich davon gelegene Aravis-Kette. Das gesamte Gebiet erstreckt sich zwischen dem breiten Arve-Tal im Norden, dem Col de Megève und dem Arly-Tal im Osten und dem Lac d'Annecy im Westen. Südwestlich schließt sich das Massif des Bauges an, jenseits der Arve im Nordes das Chablais und im Osten beginnen die Hochalpen mit dem Beaufortain und dem Montblanc-Massiv.

Der markanteste Gebirgszug ist die Chaîne des Aravis, die den östlichen Teil des Gebirgsmassivs bildet. Zwischen dem Arly-Tal bzw. dem Hochtal um Megève und dem Col de la Colombière erstreckt sich die Kette in Nord-Süd-Richtung, in etwa zwischen Cluses und Ugine. Ihr höchster Punkt ist mit 2753 m Höhe die Pointe Percée, die man wohl am besten auf der Anfahrt zum Col des Annes bewundern kann. Der gleichnamige Pass Col des Aravis durchtrennt sie Kette sozusagen an ihrer tiefsten Stelle (1486 m). Östlich der Aravis-Kette liegen die Wintersportorte Le Grand-Bornand und La Clusaz, die unserer Zunft vielleicht eher als regelmäßige Etappenorte der Tour de France bekannt sind.
Gewissermaßen das Spiegelbild der Aravis-Kette westlich des Col de la Colombière, der Cluses mit besagtem Wintersportgebiet verbindet, ist die Chaîne de Bargy, die allerdings ein bisschen niedriger ist. Ihr höchster Punkt, und gleichzeitig höchster Punkt des Bornes-Massivs ist die 2458 m hohe Pointe Blanche. Noch weiter westlich – jenseits der Borne-Schlucht – schließt sich die Montagne de Sous-Dine an, die allerdings unter der 2000 m-Marke bleibt.
Bekanntester Gipfel des Bornes-Massivs ist jedoch vermutlich die Tournette (2351 m) am Westufer des Lac d’Annecy. Sie ist ein beliebtes Ziel für Wanderer; weniger bewegungsaffinen Touristen hingegen ist sie ein beliebtes Fotomotiv, da der markante Gipfel jenseits des Sees von Annecy aus ein beeindruckendes Bild abgibt.

So weit, so gut – wir wollen natürlich nicht nur Bergsteigern, sondern auch Rennradlern ein paar Informationen mitgeben. Die bekanntesten Pässe des Gebiets sind die bereits erwähnten Col de la Colombière und Col des Aravis, die beide auch Teil der legendären Route des Grandes Alpes sind. Sie spielen landschaftlich gesehen jedoch beide eine Liga unterhalb der bekannten Tour-Klassiker wie Iséran, Galibier oder Izoard. Der Vorteil des Bornes-Aravis-Massivs ist eher, dass es hier in den Voralpen einfach mehr Möglichkeiten gibt, sich mit dem Rennrad auszutoben. Als Beispiele für lange Anstiege nennen wir hier einfach mal exemplarisch die Sackgasse zum Col des Annes, den Geheimtipp über den Col des Glières oder den Col de la Forclaz, der eine fantastische Aussicht über den Lac d’Annecy bietet. Härtester Pass der Region ist im übrigen – nach der bekannterweise unbestechlichen und unfehlbaren QD-Härteformel – der völlig unbekannte Col de Solaison – leider auch nur als Sackgasse fahrbar.

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