Traumtouren im Goldenen Herbst 2009

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Erlebnisbericht: Traumtouren im Goldenen Herbst 2009

Erlebnisbericht von tobsi (weitere...)

8 Tage / 823,2 km / 21578 Hm

DSC01338.Die Idee zu dieser Herbst-Traumtour, die in der Zeit vom 25.09. bis 02.10. stattfand, reifte in mir bei der Betrachtung der traumhaft schönen Bilder der Zillertaler Höhenstraße, die Stefan, mein Redaktionskollege, im Oktober 2008 bei seinem Besuch der Zillertaler Höhenstraße schoss. Für mich war klar, dass ich dort unbedingt im goldenen Herbst hinmusste, um die herbstliche Stimmung und die wunderschöne Landschaft der Zillertaler Alpen selbt einmal zu erleben. Welchen Preis ich hierfür zahlen musste, könnt ihr in den Beschreibungen zu den einzelnen Tagen bzw. Etappen selbst lesen.

Die Bilder waren also ein Grund, weshalb die Tour u. a. in das Zillertal führte. Der zweite Grund für den Zillertaltrip war die Tatsache, dass das Zillertal im Tourenplaner noch nicht höhenmetertechnisch erfasst war und die genauen, roten Profile der Speichersackgassen und Auffahrten zur Zillertaler Höhenstraße fehlten. Außerdem war ich von meinen Redaktionskollegen in die Pflicht genommen worden, die gesamte Zillertaler Höhenstraße und ihre Auffahrten unter die Räder zu nehmen, um genaue Profile der Auffahrten zu liefern, da der Kalender 2010 einen Tourentipp im Zillertal enthalten wird.

Mit dem Vorhaben das Zillertal und die steilen Auffahrten zu arminisieren war ich schon einmal 4 Tage beschäftigt. Die weiteren 4 Tage sollten für das Erfüllen meiner Radfahrerträume gefüllt werden. Hierzu gehörten das Kühtai, die Ötztaler und Kaunertaler Gletscherstraße und das Stilfser Joch. Außerdem warteten im Ötztal meine beiden ersten 2000er Passbeschreibungen.

Für ordentlich Motivation für diese Tour war also gesorgt. Jetzt fehlte nur das passende Wetter, um eine Tour im goldenen Herbst drehen zu können. Der liebe Gott hatte wohl ein Einsehen mit mir, denn er zauberte während der 8 Tage traumhaftes Wetter mit Temperaturen über 20 Grad und traumhaften Sonnenschein ohne viel Wolken. Die Bühne für ordentliches Quälen war also bereitet. Wie sehr ich leiden musste, war mir bei der Planung der Touren vor dem heimischen PC nicht bewusst, denn die meisten Touren wurden am Abend vorher noch einmal etwas modifiziert, damit ich die Tage halbwegs genießen konnte. Eines hatte ich daraus aber gelernt. Man sollte bei der Planung einer Alpentour immer die Höhenmeter im Auge haben und nicht nur nach den Kilometern schauen.