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Kaien (967 m)

Die Nebenstrasse kurz unter Rehetobel (Blick Richtung Speicherschwendi/St. Gallen)

Auffahrten

Von paddyetsch

Bei dieser Auffahrt starten wir in der teilweise gepflasterten Altstadt von Rheineck, die wir Richtung Süden durchqueren. Am Ende des Städtchens biegen wir nach rechts in die Straße nach Heiden/Wolfhalden ein, womit auch gleich die Steigung beginnt. Diese breit ausgebaute Straße bringt uns dem Hang entlang nach Wolfhalden. Hier flacht die Straße nun etwas ab, und wir folgen ihr nach Heiden. Dieser Kurort liegt wunderbar über dem Bodensee, und bei gutem Wetter kann man ein Panorama genießen, das vom Vorarlberg bis tief ins Baden-Württembergische reicht. Oder man kann es machen wie wir, und einfach durchfahren.
Sobald wir zum Dorf kommen, halten wir uns links und fahren dem Bach entlang durch das Tal, bis wir im Dorfzentrum auf eine Straße kommen, bei der wir nur links oder rechts abbiegen können. Wir fahren nach links, wo nach dem flachen Intermezzo die Steigung wieder anzieht.
Allerdings wird es jetzt nicht mehr so steil wie zuvor (maximal 10 % vor dem Dorfende). Danach flacht es auf gute 7 % ab. Am Dorfende wechselt auch der sanfte Asphalt-Belag auf Betonplatten mit Dehnrillen. Aber man kann nicht alles haben, denn auch hier ist die Landschaft des Hochtals wieder wunderschön, und die recht niedrigen Steigungsprozente erlauben es einem hier, richtig mit Kraft zu fahren, bis man die Passhöhe erreicht, auf der praktischerweise gleich zwei Restaurants zur Verfügung stehen.

Überarbeitung durch Flugrad


41 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:36:27 | 10.05.2022
svenfliesener
Mittlere Zeit
00:45:00 | 14.08.2021
Radlerandi
Dolce Vita
01:03:00 | 11.07.2018
drossi
Von paddyetsch

Diejenigen, welche über diese Auffahrt zum Kaien fahren, gelangen in der Regel vom St. Galler Stadtteil St. Fiden über die Rehetobelstraße  nach Speicherschwendi, und haben daher bis zum Beginn der Auffahrt bereits mindestens 90 hm in den Beinen.

Vom Dörfchen Speicherschwendi kommend erreichen wir nach einer steilen Abfahrt die felsige Schlucht der Goldach. Hier, an der Brücke über die Goldach, beginnt diese Auffahrt:
Zuerst noch im Wald und dann durch saftige Wiesen hindurch klettern wir die Ostseite des Tales auf einer breiten Straße hinauf. In der zweiten Spitzkehre zweigt ein kleines Sträßchen nach rechts in den Wald hinein ab, dem wir im weiteren folgen werden. Besonders im Sommer ist diese Variante sehr angenehm, führt sie doch durch einen dichten Laubwald, bis die Bäume wieder Weiden und einer schönen Aussicht über die Hügel und Dörfer des Appenzellerlandes Platz macht. Die Steigung geht hier schon mal mit an die 15 % hoch, aber es lohnt sich – Aussicht, Luft und die fast vollständige Abwesenheit von Verkehr ergeben eine Art Radlerparadies im Kleinen.
Die Steigung wird bis Rehetobel nur einmal kurz durch eine kleine Ebene und eine kurze Zwischenabfahrt unterbrochen, bevor noch eine recht gemeine Rampe kommt. Man befindet sich bei dieser Rampe schon zwischen den ersten Häusern des Dorfes – daher nicht absteigen, auch wenn es an die 20 % steil wird. Am Ende der Rampe könnte man nach links zur Hauptstraße hinauf. Wir fahren aber auf der alten Landstraße weiter gerdadeaus, die sich am Talrand entlang windet. Bauernhöfe und Waldstücke wechseln sich nun ab, bis man, kurz vor dem Kaien, doch noch auf die auch nicht stark befahrene Hauptstraße gelangt, der wir, die Richtung beibehaltend, den letzten fast flachen Kilometer folgen.
Man kann natürlich auch der schön ausgebauten Hauptstraße folgen (1 Härtestern weniger), aber wenn man schon mal da ist, sollte man das Nebensträßchen ausnutzen.

überarbeitet durch Flugrad


50 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:35:34 | 31.07.2007
axax
Mittlere Zeit
Dolce Vita
01:03:00 | 12.07.2015
bikehiker
Von paddyetsch

Auch bei dieser Auffahrt gilt: um erst mal zum Startpunkt zu gelangen braucht es einige Höhenmeter Vorarbeit - genauer: mindestens 350 Hm.

Steingocht, der Ausgangspunkt unserer sehr verkehrsarmen Variante, ist ein Mini-Weiler, der mit einem urprünglich erhaltenen Appenzeller Wirtshaus und einer hervorragenden kleinen Bäckerei gesegnet ist. Und die zentrale Kreuzung des 7-Häuser-Ensembles fungiert bei qd gleichzeitig auch noch als (nicht ganz korrekte) Passhöhe des Mohren. Wer also aus Richtung Altstätten herauf kommt, der hat an dieser Kreuzung die Wahl: Einkehr im rechts gelegenen urigen Wirtshaus zur Rose, oder gleich nach links in das steil aufwärts führende Ministräßchen einbiegen. Nur ein Radweg-Wegweiser (dunkelrot in der Schweiz) weist hier den Weg. Wenn ihr glaubt, das sei zu steil, seid ihr richtig. Die Rampe ist knappe 20 % steil – aber kurz. Wer ein drittes Kettenblatt hat, freut sich nun darüber. Alle anderen sind sowieso gut genug in Form. Nach einem etwas moderneren Restaurant am Straßenrand wird es kurz wieder flacher, bevor eine zweite Rampe nochmals etwas Kraft fordert.
Das Mini-Örtchen Steingocht ist nun schon lang hinter uns, und wir fahren wieder inmitten saftiger Wiesen bergan, bis in einem Wäldchen eine kurze Gegenabfahrt die soeben geleisteten Anstrengungen wieder zunichte macht. Die Landschaft ist allerdings so hübsch, dass sich niemand daran stören dürfte. Wir folgen dem Sträßchen, bis es nach einer weiteren Rampe bei den ersten Häusern von Oberegg in die von Schachen her kommende größere Straße einmündet.
Hier biegen wir nach links ab und befinden uns nun im Dörfchen Oberegg. Wir fahren durch den Ort hindurch, bis die Hauptstraße eine Biegung nach rechts macht. Wir behalten aber unsere Richtung bei und nehmen die aufwärts geradeaus führende Nebenstraße nach Rehetobel. Nach knapp 300 Metern flacht die Straße ab und kurvt nun, nur noch leicht steigend, durch Wäldchen und Wiesen hindurch, bis sie auf dem Kaien auf die bei der Nordostrampe erwähnte Straße von Heiden her trifft. Bis dorthin kann man aber noch den wunderschönen Ausblick über Heiden und den Bodensee genießen.

Überarbeitet und ergänzt von Flugrad


53 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:38:37 | 15.06.2021
Mass
Mittlere Zeit
00:46:21 | 10.02.2022
Mass
Dolce Vita
00:51:23 | 17.03.2023
Silberschwinge
Von Flugrad

Vom schmucken Weinbauörtchen Berneck kann man auf mehreren Routen zum Kaien gelangen. Eine verkehrsarme und gleichzeitig die wohl die anspruchsvollste Variante aus dem Rheintal führt auf direktem Weg hinauf nach Schachen und von dort weiter zum Kaien.
Startpunkt ist das Rathaus in Berneck. Statt auf der weniger steilen Hauptstraße (Obereggerstrasse) fahren wir links am Rathaus vorbei in die Taastrasse, die unmittelbar danach an einem schmucken Holzhaus vorbeiführend gleich brutal ansteigt. Das für den allgemeinen Kfz-Verkehr gesperrte Sträßchen kürzt die ersten beiden Serpentinen der Hauptstraße kompromisslos geradeaus ab, wodurch wir eine Rampe mit 16 bis 20 % Steigung genießen dürfen, bis wir in Taa nach 800 m wieder auf die Oberegger Straße treffen. Wer Schotter liebt, kann geradeaus die Straße überqueren und der ab hier nicht mehr asphaltierten Taastrasse weiter folgen. Alle anderen biegen bergwärts links auf die Hauptstraße ein, verlassen sie jedoch schon nach 300 m wieder scharf rechts (Hostetstrasse) Richtung Sulzbach-Eschenmoos. Diese Straße ist eine Nebenauffahrt nach Schachen und außerhalb des Berufsverkehrs schwach befahren. Rechts hinunter kann man den beträchtlichen Höhenunterschied zum tief im Talkessel liegenden Berneck betrachten.
Es folgt die Gegenkehre, und bis Eschenmoos bleiben wir nicht mehr unter 9 %. In der Ortsdurchfahrt Eschenmoos können wir einen 500 m langen Flachabschnitt genießen, ehe es bis zur zentralen Kreuzung in Schachen noch einmal mit durchschnittlich 10 % zur Sache geht. Auf den bisherigen 5 km haben wir immerhin schon 395hm zurückgelegt.
In Schachen mündet unsere Nebenstraße in die Hauptstraße nach Oberegg ein, der wir bergauf folgen. In Oberegg flacht die Straße für einen Moment ab. Wir fahren durch den Ort hindurch, bis die Hauptstraße eine Biegung nach rechts macht. Wir behalten aber unsere Richtung bei und nehmen die aufwärts geradeaus führende Nebenstraße nach Wald und Rehetobel. Nach knapp 300 Metern flacht die Straße ab und kurvt nun, nur noch leicht steigend, durch Wäldchen und Wiesen hindurch, bis sie auf dem Kaien auf die bei der Nordostrampe erwähnte Straße von Heiden her trifft. Bis dorthin kann man aber noch den wunderschönen Ausblick über Heiden und den Bodensee genießen.

Mit Ergänzungen von paddyetsch


24 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:32:53 | 22.10.2023
Simon_Witmann
Mittlere Zeit
00:43:10 | 28.04.2018
baldur9999
Dolce Vita
00:54:19 | 07.05.2022
Jan
Von Flugrad

Diese Kaien-Auffahrt beginnt eigentlich schon in Trogen, an einer unübersichtlichen Fächerkreuzung, wie sie in Appenzeller Dörfern häufig zu finden ist. Wir nehmen hier die zweite Straße von rechts (Beschilderung nach Heiden), auf der wir allerdings erst einmal gut 100 hm verlieren auf dem Weg in die Goldachschlucht. Diese überquert man kurz hinter dem Weiler Bleichi.  Das Gefälle geht nach Passieren der Brücke fast nahtlos in einen 7 %-Anstieg über. Mit nahezu gleichbleibender Steigung arbeiten wir uns nun auf den folgenden 2,5 km mittels fünf Serpentinen hoch nach Wald. Die Straße ist trotz ihres für hiesige Verhältnisse breiten Ausbaus mäßig befahren. Bergwärts ist netterweise auch ein Schutzstreifen für Velos abmarkiert.
In Wald ist das Werk mit Erreichen des Abzweiges nach St. Anton schon fast vollendet. Wir fahren auf der Hauptstraße geradeaus. Links am Gegenhang grüßt das etwas größere Dorf Rehetobel. Auf den restlichen 2 km bis zum Kaien sind dann nur noch wenige hm zu erarbeiten. Zu empfehlen ist auf diesem letzten Abschnitt, nach ca 1 km in einer weiten Linkskehre nach rechts abzuzweigen in die "Nasenstraße", die uns über den Weiler Nasen auf der direttissima zur Kaienkreuzung führt.

Wie an anderen Pässen im Appenzell auch täuschen die relativ bescheidenen hm dieser Auffahrt darüber, dass man auf dem Weg nach Trogen aus allen Richtungen schon mal etliche hm ansammeln muss - es sei denn man nimmt  zu diesem Zweck die freundliche Hilfe der Appenzeller Bahnen in Anspruch, hier in Form der Trogener Bahn.


32 Befahrungen Befahrung eintragen
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Dolce Vita
Von Flugrad

Die Anfahrt ist zunächst identisch mit derjenigen, die unter der West-Nebenroute von Speicherschwendi beschrieben ist. Allerdings nur auf dem ersten km nach der Goldachbrücke. D.h. in der Serpentine Nr.2 bleiben wir auf der Hauptstraße und ignorieren das steile Nebensträßchen. Steil wird es aber auch hier, unmittelbar nach der Serpentine. Allerdings verlassen wir den roten (zweistelligen) Steigungsbereich schon bald wieder. Mit durchschnittlich 8 % geht es auf dem folgenden km am Hang entlang bergwärts, gesäumt von einigen kleinen Appenzeller Höfen und meist waldfrei, d.h. aussichtsreich. Nach diesem km macht unsere für hiesige Verhältnisse breit ausgebaute Straße einen Knick nach rechts. In dieser Kehre mündet von Norden ein Verbindungssträßchen von Grub ein. Langsam lassen die Steigungsprozente nach, und nach weiteren 1,5 km erreichen wir das am Hang gelegene Dorf Rehetobel. Ab der Dorfmitte, bei der Kirche, ist dann das Gröbste geschafft. Die noch fehlenden beiden km verlaufen flach am Hang entlang, Zeit, die schöne Aussicht entspannt zu genießen.


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