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Pässe Vorderrhön

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Regionsbeschreibung

Von Velocipedicus – Die Vorderrhön als Teil der Rhön erstreckt sich in einem weiten Bogen östlich der Kuppen- und Hohen Rhön vom Main bis hinauf zur Werra. Südlich der Brückenauer Kuppenrhön hat die Rhön mit dem Zeitlofs-Gemündener Wald ihre westlichsten Ausläufer und mit der Burgsinner Kuppe ihren südwestlichsten Anstieg. Die Sinn trennt den Spessart von der Südrhön, die naturräumlich und geologisch eigentlich bereits der Haupteinheit Spessart-Odenwald-Südrhön zuzuordnen ist. Denn ihr Waldreichtum und Gestein ähneln denen von Spessart und Odenwald.
Die Fränkische Saale bildet eine Südflanke ins fränkische Hügelland. Hammelburg als ältester Weinort Frankens und Bad Kissingen als bekanntester Kurort Deutschlands liegen an der Saale. Der Sodenberg bei Hammelburg ist die südlichste Erhebung der Rhön. Neben der Sinn entwässern noch die Schondra (nahe des Heiligkreuzer Bergs) und die Thulba die Südrhön.
Hinter Bad Kissingen geht die Südrhön bei Bad Bocklet und Aschach in die Schönauer Hochfläche über und dehnt sich bis Bischofsheim v. d. Rhön aus, wo die Kreuzberg-Gruppe die Hochrhön einläutet. Der Katzenbuckel und die Eiserne Hand verlaufen an ihrem Schnittpunkt.
Nördlich des Saale-Streuzuflusses Els schließt sich das Östliche Rhönvorland an, das sich von Mellrichstadt über Ostheim v. d. Rhön mit seiner historischen Kirchenburg bis Fladungen (Rhöner Freilichtmuseum) erstreckt. Beim Streufelsbergpass und dem Grenzmuseum Eußenhausen verlaufen Übergänge nach Thüringen. Vom Feldatal im Westen bis zum Werratal mit Meiningen und der Thüringer Karnevalshochburg Wasungen sowie nach Norden bis Bad Salzungen dacht die Vordere Rhön ab.
Mit dem Pleß hat die nördliche Vorderrhön noch mal einen markanten Hochpunkt und weist mit 365 Metern den höchsten Höhenunterschied in der Vorderrhön auf. Die Hohe Geba und der Amönenhof, wo herrliche Blicke in den Thüringer Wald möglich sind, setzen hier landschaftliche Reiz- und Höhepunkte.
Vom Adjektiv „Vorder“ in Namen darf man sich nicht blenden lassen, denn auch in der Vorderrhön gibt es einige knackige Anstiege, die es mit der Hohen- und Kuppenrhön aufnehmen können und Quäldich-Härten von über 20 aufweisen.

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