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Col du Tourmalet (2115 m)

Abfahrt nach Luz-St. Sauveur.

Auffahrten

Von jagger – Die Auffahrt ist mit durchschnittlich rund 8 % unendlich gleichförmig bis auf den letzten Kilometer.
Nicht der höchste Pass ist auch der Schönste: Insgesamt zeichnet den Anstieg eine Fahrt durch ein relativ gleichförmiges Tal aus, welches kaum Abwechselung bietet.
3 km nach dem kleinen Ort Bareges darf man allerdings die Straße nach links nicht nehmen, da diese dem Flußlauf folgt und in einer Sackgasse endet. Vielmehr biegt man nach rechts ab und gewinnt mit einem Schlenker im Seitental an Höhe.
Am Ende des Tals dann beginnt das steilste Stück: Mit paar Serpentinen und einem netten Rückblick auf die zurückliegende Auffahrt bei fast völligem Verschwinden der Vegetation erreicht man an felsigen Passagen vorbei zuletzt mit durchschnittlich 10 % Steigung den legendären Pass.
Ein Denkmal erinnert hier seit dem 28.06.01 an Ex-Tourdirektor Jacques Goddet,den vormaligen Direktor der Tour de France und Gründer der Sportzeitung L'Equipe. Und linker Hand werden Souveniers verkauft während rechter Hand die Hütte bei bislang heftigem und kalten Wind zu einem wärmendem Getränk einlädt. Eine regelrecht gute Aussicht hat man allerdings nicht.


119 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:23:48 | 09.08.2012
flatwaldi
Mittlere Zeit
01:43:12 | 02.08.2013
gigi
Dolce Vita
02:53:00 | 30.08.2007
Sibylle
Von Ste Marie-de-Campan geht es zunächst 7 km auf der D918 am Lauf des Adour de Gripp entlang. Kurz nach dem Abzweig nach Artigues-Campan hat die angenehme Steigung von 7 bis 8 % ein jähes Ende. Die Straße wird ewig breit, und es wird soviel steiler, dass man denkt, man fährt gegen eine Wand. Der einzige Trost der einem noch bleibt, es sind ja nur noch 10 km.
Richtig schlimm wird es dann aber vor und in la Mongie, wenn man durch diese absolut deplaziert wirkende Hotelhochburg bei gleichbeibender Steigung kommt und sich nichts sehnlicher wünscht als in einem Hotelzimmer von einem Soigneur die Beine massiert zu bekommen. Noch 4 km, und es wird nicht besser. Aber wozu fährt man denn Rennrad?
Die Straße windet sich die letzten Kilometer dem Ziel entgegen. Und zu wissen, dass oben alles mit einem unbeschreiblich, perfekten Moment des Glücks belohnt wird, mobilisiert dann doch die letzten Reserven. Die letzten Serpentinen vor dem Col machen dann wieder richtig Laune für echtes Pässefeeling zum Schluss.
124 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:06:20 | 09.09.2015
Julius
Mittlere Zeit
01:40:00 | 18.07.2010
sehne69
Dolce Vita
03:30:00 | 15.08.2013
Computerteddy
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