Dümpelhardt (415 m)

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Dümpelhardt (415 m)
Sierscheid

Eifel, Ahrgebirge, Mittleres Ahrtal, Rheinland-Pfalz.
Blick vom Gipfel in Richtung der Hohen Eifel.
Der 420 m hohe Dümpelhardt liegt oberhalb von Dümpelfeld im mittleren Ahrtal. Da sein Gipfel von einem Antennenmast markiert wird, kann man ihn schon von weitem her erkennen. Der Hügel ist nicht bewaldet, so dass man von oben eine schöne Sicht auf die umliegenden Eifelberge hat, beispielsweise erkennt man im Osten den Schöneberg mit seinem Funkturm, im Süden müsste man als Kenner von Eifelpanoramen auch die Hohe Acht identifizieren können.
Dabei bietet der Dümpelhardt nicht nur einen schönen mit dem Rennrad zu erreichenden Aussichtspunkt (wenn man sich von insgesamt etwa 200 m Schotterweg nicht abschrecken lässt), sondern für die Kletterer unter uns aus dem Ahrtal über Sierscheid auch etwa 200 zu überwindende Höhenmeter, inklusive einer schönen Serpentinenstrecke. Die rasche Abfolge von fünf Kehren stellt den Anstieg durchaus auf eine Stufe mit anderen bekannten Serpentinen-Hängen der Eifel wie Krälingen oder Langenfeld.
Auch wenn man den letzten Kilometer auf der Stichstraße zum Gipfel nicht mehr fahren möchte, bleibt immer noch ein lohnenswerter Anstieg bis Sierscheid. Von hier aus kann man beispielweise über Harscheid wieder ins Ahrtal abfahren.
Für die Beschreibung danken wir majortom Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südanfahrt von Insul4,1 km197 HmSchön: 3 SterneHart: 2 Sterne

Südanfahrt von Insul  4,1 km / 197 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südanfahrt von Insul
Die beschriebene Auffahrt beginnt in Insul auf einer Höhe von 218 m, etwa einen Kilometer westlich von Dümpelfeld gelegen (wo die im mittleren Ahrtal verlaufende L73 auf die B257 zwischen Adenau und Ahrweiler trifft). In Insul biegt man, dem Wegweiser Richtung Sierscheid folgend, von der L73 in nördlicher Richtung auf die K25 ab. Die Ahr überquert man über eine schöne Steinbrücke, dann beginnt der Anstieg.
Während die Steigung langsam aber sicher zulegt, durchfahren wir zunächst eine Linkskurve, die uns sofort in die erste, enge Kehre leitet. Und schon befinden wir uns im steilsten Teil des Anstiegs mit etwa 12 % Maximum. Mit der zweiten, diesmal weiter geschwungenen Kehre wird es dann jedoch wieder flacher, und die Steigung pendelt sich auf einem Niveau von etwa 8 % ein. Zwischen dritter und vierter Kehre bietet sich dann rechts zwischen den Bäumen hindurch ein schöner Blick zurück auf Insul und das Ahrtal. Nach der fünften und letzten Kehre verlassen wir den lichten Wald und fahren durch eine Wiesen- und Felderlandschaft.
Die nun weitgehend gerade verlaufende Straße täuscht auf den ersten Blick vor, dass es nun flacher wird, dies ist jedoch eine Illusion, denn nach wie vor klettern wir bei 7–8 % Sierscheid entgegen. Im Sommer muss man an diesem offenen Südhang mit großer Hitze rechnen. Erst auf den letzten 500 m vor Sierscheid wird es dann deutlich flacher. Sierscheid (388 m Höhe) erreichen wir bei Kilometer 3 der Auffahrt, haben also den größten Teil des Höhenunterschieds bereits überwunden.

Die K25 biegt in Sierscheid links ab und führt nun in westlicher Richtung nach Harscheid. Wer nicht nur sportlich eingestellt ist, sonden auch eine schöne Umgebung zu würdigen weiß, dem empfehlen wir, den kurzen Abstecher zum Dümpelhardt noch anzuhängen. Hierfür biegen wir in Sierscheid rechts ab in die Kapellenstraße. Über eine kurze steilere Rampe verlassen wir das Dorf und befinden uns nun auf einem Wirtschafts- und Wanderweg. An einer Gabelung möchte uns ein Wegweiser rechts auf einen Rundweg lotsen, wir wählen jedoch die etwas unscheinbarere linke Möglichkeit. Bei mäßiger Steigung umfahren wir den Hügel auf der Nordseite und können dabei schöne Ausblicke ins Ahrgebirge und auf den Anstieg nach Obliers genießen. Der Antennenmast zeigt uns immer genau unser Ziel an.
Schließlich endet der Asphalt und geht in eine Erdstraße über, die jedoch mit etwas gutem Willen auch problemlos mit dem Rennrad zu befahren ist. Nach 50 m haben wir dann wieder Asphalt unter den Rädern, die letzten 150 m bis zum Gipfel sind allerdings wieder auf Erdstraße zurück zu legen.
Oben befinden wir uns dann direkt unter dem Antennenmast auf einer weitläufigen Wiese. Mehrere Bänke zeugen davon, dass dies hier auch ein beliebtes Ausflugsziel ist. Zurecht, denn wir haben nicht nur einen schönen Blick hinunter ins Ahrtal, sondern auch hervorragende Aussicht nach Süden und Osten.
Für die Beschreibung danken wir majortom Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Trekracer Mail an Absender0 h 12 m 21 s18.04.2010
pmahl Mail an Absenderohne Zeit10.10.2011
smk r Mail an Absenderohne Zeit03.05.2012