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Monte Fasce (834 m)

Blick auf Portofino bei idealen Bedingungen.
Rennradreisen von quaeldich.de

Rennradreise zum Monte Fasce

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Ligurien – Saisonauftakt in Chiavari vom 28.03. bis 04.04.2020

Auffahrten

Von helmverweigerer – Auch mal was Neues, die Abfahrt aus einer Großstadt. Es empfiehlt sich natürlich, den Startpunkt irgendwo im Osten der Stadt zu wählen, ansonsten muss man sich zuerst durch die Innenstadt mit hohem und temporeichem Verkehrsaufkommen kämpfen. Man fährt am besten Richtung Nervi und sollte dabei die Straße entlang der Küste wählen (Corso Italia) und den Autobahn-ähnlichen Corso Europa auf jeden Fall meiden. Irgendwann geht es dann kurz einen Hügel hinauf (Via Felice Cavallotti), man biegt an der Ampel rechts ab und fährt auf die grosse Via Caprera. Kurz danach muss man an der Piazza Cadevilla scharf nach links abbiegen und man gelangt in die Via Sturla, danach Via Isonzo (hier steigt die Straße an), man passiert den Corso Europa und ist aus dem Gröbsten heraus. Es geht geradeaus weiter; die Straße heisst nun Via Posalunga. Dieser folgt man bis zur Piazza Rotonda wo man rechts in die Via Giulio Tanini abbiegt. Es ist die erste Möglichkeit, über die Sturla (den Fluss) zu gelangen.
Etwa hier beginnt die wirkliche Auffahrt auf den Monte Fasce. Das klingt alles sehr kompliziert, wird aber dadurch vereinfacht, dass man den Berg mit den Antennen immer vor sich sieht und daher auch einfach nach Gefühl fahren kann. Hat man die oben beschriebene Abzweigung erwischt, nimmt die Verkehrsdichte sofort ab, und man befindet sich auf einer recht kleinen Straße, die nach der Überquerung des Flusses sofort ziemlich steil ansteigt. Man befindet sich jedoch immer noch in der Stadt, es handelt sich um ein Außenviertel, wo rege Geschäftigkeit in den zahlreichen kleinen Läden herrscht. Es gibt also viel zu beobachten, während man die ersten Kilometer des Anstiegs erklimmt, und auch die Leute an der Straße schauen bei Espresso interessiert zu. Nach knapp 5 Kilometern bei durchschnittlichen 7 Prozent Steigung hat man die letzten Häuser dieses Quartiers erreicht, und die Straße flacht für ein paar hundert Meter fast völlig ab.
Ab hier ist die Straße nur noch einspurig, die Belagsqualität nimmt stark ab und man ist umgeben von Büschen. Es fällt schwer zu glauben, dass man gerade eine wichtige Handelsmetropole hinter sich gelassen hat. Die Straße steigt jetzt auch wieder an und beschreibt eine leichte Rechtskurve. Von hier aus hat man einen tollen Ausblick über die ganze Stadt und die Küste. Es folgt eine scharfe Linkskehre, und man klettert mit ungefähr 10 Prozent einen dem Monte Fasce vorgelagerten Hügel entlang und umrundet diesen, so dass man sich jetzt von der Küste enfernt und Ausblicke auf das darunter liegende Tal und das bergige Hinterland von Genua hat. Auf diesem Hügel befindet sich ein einsames Restaurant.
Man hat jetzt 7 Kilometer hinter sich, und die Straße wird wieder zweispurig und von bester Qualität. Sie umrundet nun den Antennen-besetzten Gipfel des Monte Fasce in mäßiger Steigung, so dass man schlussendlich auf einem grossen Parkplatz landet, von welchem man wieder auf die Küste herunter sieht. Hier ist man am Ziel. Die Straße geht nun weiter Richtung Case Cornua und Colle Caprile.
Vom Parkplatz aus geht allerdings noch eine Straße ganz schlechter Qualität mit kurzen nicht-asphaltierten Abschnitten bis ganz zur Spitze des Monte Fasce. Obwohl die Aussicht dort nicht besser ist als auf dem Parkplatz, und die zahlreichen Antennen auch das Landschaftsbild sehr stören, ist es doch noch lohnenswert, bis ganz hinauf zu fahren. In ganz kurzen Serpentinen windet sich die Straße über einen knappen Kilometer mit Steigungen von bis zu 15 Prozent diese letzte Anhöhe hinauf.
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Von helmverweigerer – Diese Auffahrt stellt den grössten Teil der Kammstrasse auf den Monte Fasce dar, welche in Calcinara startet und deren Anfang in der Ostauffahrt auf die Case Cornua beschrieben ist.
Direkt nach den Case Cornua ist eine 500 Meter lange, giftige Rampe mit Steigungswerten deutlich über 10 % zu bewältigen. Wer sie gemeistert hat, kann sich eine kurze Pause auf dem Parkfeld in der folgenden Rechtskurve gönnen. Man hat hier eine schöne Aussicht auf die Küste und die Südauffahrten auf die Case Cornua.
Die nun folgenden Kilometer bis zum letzten Aufstieg auf die Kuppe des Monte Fasce sind wellig und kurvenreich. Da sich immer wieder kurze Abfahrten mit Gegenanstiegen abwechseln, addieren sich bis auf den Monte Fasce insgesamt etwa 320 Höhenmeter zusammen.
Dies ist aber ziemlich nebensächlich. Denn von dieser Kammstrasse sollte man primär die schöne Landschaft geniessen. Je nach Kurve hat man hier hervorragende Ausblicke entweder auf die Gebirgslandschaft des Appenin oder auf die Küste der Riviera di Levante.
Bei guten Sichtverhältnissen sieht man hier sogar die Umrisse von Korsika. Die Ausblicke auf dem Monte Fasce sind nicht besser als von den diversen Aussichtspunkten auf dieser Auffahrt. Wer seine Beine oder sein Rad also etwas schonen will, kann sich die letzten 100 Höhenmeter über die sehr steile und holprige Strasse auf die Kuppe schenken.
Leider sind die Kurvenkombinationen dieser Kammstrasse – da sie sehr übersichtlich sind – auch für Motorradfahrer sehr attraktiv. Es ist also durchaus möglich, dass man auf dieser Strasse einer Horde Hobby-Dottores begegnet.
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