Passo di Portello (1040 m)

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Passo di Portello (1040 m)

Apennin, Nördlicher Apennin, Ligurien.
Portello .
Der Passo di Portello befindet sich östlich von Genua und überquert den von der Küste aus gesehen zweiten Gebirgszug des Apennin. Dieser ist mit dem 1345 Meter hohen Monte Ramaceto – an dessen Fuss sich der Passo di Romaggi befindet – schon deutlich markanter als die Erhebungen an der Küste. Der Pass verläuft parallel zum Passo della Scoffera und zum Passo della Scoglina, ersterer liegt westlich, der zweite östlich vom Portello. Der Pass verbindet die beiden Täler Valfontanabuona und Val Trebbia.
Am nördlichen Ausgangspunkt des Passes beginnt ein Tunnel, der den motorisierten Verkehr weit Richtung Genua bringt.
Diese Voraussetzungen lassen einige Erwartungen an den Pass aufkommen:
Mit einer Höhe von über 1000 Metern stellt er sowieso schon ein Objekt der Begierde dar. Die Höhe des Passes ergibt einerseits einen langen Anstieg und erlaubt andererseits einen freien Blick auf das Meer über die vorgelagerte Hügelkette.
Weiter lässt die verkehrstechnische Bedeutungslosigkeit eine ruhige und ungestörte Fahrt erhoffen.
Die Erwartungen werden beim Passo di Portello auf jeden Fall erfüllt. Die Straße ist zum größten Teil schmal und verfügt über keine Mittellinie. Der Blick von der Passhöhe ist traumhaft. Durch das lange Tal sieht man über die Hügelkette das Meer und auf der Hügelkette die diversen Pässe, die sich ideal mit dem Passo di Portello kombinieren lassen.
Für die Beschreibung danken wir helmverweigerer Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südauffahrt von Gattorna14,7 km895 HmSchön: 5 SterneHart: 4 Sterne
Nordauffahrt ab Kreuzung SS452,9 km216 HmSchönheit nicht bewertetHärte nicht bewertet

Südauffahrt von Gattorna  14,7 km / 895 Hm Schön: 5 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südauffahrt von Gattorna
In Gattorna findet man den Einstieg ohne Schwierigkeiten, da der Pass ausgeschildert ist. Bald hat man die Siedlungsgrenze erreicht und erklimmt in einer Serpentinengruppe die ersten Höhenmeter bei angenehm zu fahrender Steigung. Man fährt in schattenspendendem, dichten Wald, der auch einem Tarzan-Film als Kulisse dienen könnte.
Die Straße bewegt sich in nördlicher Richtung an der rechten Talseite. Das Tal verdanken wir dem Bach Neirone, den man aufgrund der Dichte des Waldes aber nur in Gattorna kurz zu Gesicht bekommt.
Nach ca. 3 Kilometern erreicht man eine Abzweigung nach Ognio, über welche man den Passo della Scoffera erreicht. Hier flacht die Straße fast komplett ab, und man kommt zügig voran.
Es folgt eine beispielhafte Serpentinengruppe in welcher man bei ca. 7 Steigungsprozenten die Talflanke erklimmt und dabei die Ortschaft Neirone durchfährt. Nach diesen schön zu fahrenden Serpentinen dirigiert sich die Straße wieder in nördliche Richtung, und man gelangt tiefer ins Tal hinein nach Corsiglia.
Die Straße macht nun einen langen Schwenker durch einen Einschnitt eines Seitentals. Hier ist der Straßenverlauf wieder komplett flach, so dass man einigermassen ausgeruht die Ortschaft Roccatagliata erreicht. Hier ändert die Auffahrt ihr Gesicht. Bis hier hat man auf 9,2 km die Hälfte der Höhendifferenz in bewaldetem Gebiet bewältigt. Die restlichen 5,5 km werden also deutlich steiler sein.
Das Talende ist erreicht, und man windet sich nun kurvenreich bei ca. 8 % Steigung Richtung Passhöhe. Gelegentliche Abschnitte mit mehr als 10 % drückt man recht locker weg, zumal man mit einer immer besser werdenden Aussicht belohnt wird. Denn der Wald weicht hier einer eher kargen Landschaft, und so hat man freie Sicht auf das Tal des Neirone, und je höher man steigt, desto besser sieht man das Meer. In den Kurven ergeben sich tolle Panoramen, und so ist man geneigt, in jeder Kehre abzusteigen und die Kamera zu zücken.
Das kann man sich aber getrost sparen, denn auf der Passhöhe ist die Aussicht herrlich. Dort steht eine Steinkappelle, daneben thront der Montaldo, der mit 1134 Metern die Passhöhe nur knapp überragt. Durch das lange Tal des Neirone sieht man das querliegende Valfontanabuona, dahinter die ca. 600 Meter hohe Hügelkette mit dem Colle Caprile und das tiefblaue Meer.
Ein Aufstrieg, der alles beinhaltet was ein Rennradlerherz begehrt. Zudem lässt er sich vielfältig mit anderen Pässen kombinieren. Unbedingt fahren!
Für die Beschreibung danken wir helmverweigerer Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Reinhard Mail an Absender0 h 55 m 09 s26.03.2009
helmverweigerer Mail an Absenderohne Zeit17.09.2008
paelzman Mail an Absenderohne Zeit19.09.2010
Colnagotreter Mail an Absenderohne Zeit24.03.2010
ferdi_k Mail an Absenderohne Zeit23.05.2010
marcellosendos Mail an Absenderohne Zeit24.03.2010
Herr_ Mail an Absenderohne Zeit24.03.2010
dbeckel Mail an Absenderohne Zeit26.03.2009
stb72 Mail an Absenderohne Zeit26.03.2009
tobsi Mail an Absenderohne Zeit03.06.2011

Nordauffahrt ab Kreuzung SS45  2,9 km / 216 Hm Schönheit nicht bewertet Härte nicht bewertet

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordauffahrt ab Kreuzung SS45
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Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
andreas s Mail an Absenderohne Zeit24.03.2010
helmverweigerer Mail an Absenderohne Zeit05.07.2010
ferdi_k Mail an Absenderohne Zeit05.07.2010
Flachlandtiroler Mail an Absenderohne Zeit19.09.2011
Roli Mail an Absenderohne Zeit19.09.2011
Lorenz Mail an Absenderohne Zeit19.09.2011
Herr_ Mail an Absenderohne Zeit19.09.2011