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Port d'Envalira (2407 m)

Trotzdem breite Straßen ...

Auffahrten

Von ritchie – Die Anfahrt aus La Seu d'Urgell ist unglaublich stark befahren. Stehender Verkehr auf beiden Fahrbahnen der N 148 zwischen La Seu d'Urgell und Andorra la Vella ist keine Seltenheit. Wir fahren auf dem Mittelstrich und unsere einzige Freude besteht darin, dass wir sicher sind, Stunden früher vor den Autos in Andorra zu sein. Gelegentlich können wir sogar auf der Gegenfahrbahn das Tempo noch erhöhen und nach 10 km überqueren wir die Grenze zum bischöflichen Fürstentum. Schon weit vor dem Hauptort reihen sich rechts und links der Straße Einkaufszentren, Supermärkte und Factory-Outlets; die Bauten scheinen sich wöchentlich zu vermehren. Nach einer guten Stunde und 400 Höhenmetern mehr ab La Seu sind wir in La Vella und machen entnervt Pause.
Für Einkäufer: Dort gibt es alles! Bei Dandy-Sport in der Avinguda Meritxell, bergauf auf der rechten Seite gibt's Räder, Komponenten, Teile und Kleidung. Wer nichts zu kaufen hat, muss in den sauren Apfel des Verkehrs beißen. Teilweise drücken einen die Kleinlaster auf den Gehsteig – dann ist Schieben angesagt. Der Versuch, Andorra la Vella zu verlassen besteht in dem Erfolg, den sich nahtlos anschließenden Häuserhaufen von Escaldes-Engordany zu erreichen - wieder Laden an Laden und aggressive Autos.
Hier gäbe es die Möglichkeit, den schönen Coll d'Ordino zu befahren, was 12 km der Hauptstraße umfährt.
Eine Polizistin will mir meine Trillerpfeife wegnehmen, wegen Amtsanmaßung oder Verwendung von Rang- bzw. Dienstabzeichen. Erst weit hinter Encamp, 1380 m hoch und 30 km ab La Seu d'Urgell, nimmt die Bebauung ab und der Verkehr erträgliche Maße an. Insgesamt kann man sich auf 13 bis 15 km Ortsdurchfahrt der krasseren Sorte gefasst machen! Vor Canillo (1531 m, hier führt die Strecke über den Ordino auf unsere zurück), 15 km vor dem Pass, wird’s steiler, lehnt sich aber zwischendurch und vor der nächsten Rampe vor Soldeu (1826 m, noch 8 km) ein wenig zurück. Bis zum neuen Tunnel, der direkt nach Pas de la Casa (2088 m) auf der französischen Seite führt, sind´s noch 3,5 km und dann ist es wie früher. Serpentinen an Serpentinen reihen sich moderat ansteigend aneinander, die Autos sind im Tunnel. Oben hat eine McDonalds-Werbung das alte Pass-Schild gekauft, was irgendwie in das Gesamtbild passt. Der lustlose, muffige Wirt in der Kneipe, ist das Tüpfelchen auf dem i.

Abfahrt

Schnell erreichen wir auf der N 22 Pas de la Casa (2088 m) auf der französischen Seite. Kurz danach am Kreisverkehr (2013 m) mündet unsere Straße auf der Tunnelstrecke. Nach 6 km müssen wir uns entscheiden. Links liegt das 25 km entfernte Ax-les-Thermes, rechts geht es auf der N20 zum Col de Puymorens (1920 m), der nach 3 km und 135 Bonushöhenmetern lacht. Die Abfahrt nach Bourg-Madame (1148 m, 27 km) entschädigt für alles, aber eigentlich kann der Port d'Envalira ja gar nichts dafür.
Übernachten sollte man im spanischen Puigcerda – des Preises und der Frauen wegen!
22 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
Mittlere Zeit
02:46:45 | 15.08.2010
Reinhard
Dolce Vita
Diese Beschreibung ist kürzlich bei uns eingegangen und befindet sich momentan noch in Redaktion. Sie endet voraussichtlich am 31.01.2031.
Zuständiger Redakteur: AP Mail an Absender - mehr zur Redaktion erfahren.
Von AP – Wenn man sich den Verkehr und den unsäglichen Pas de la Casa wegdenkt, so hat man eine sehr schöne, lange Auffahrt.....wenn ich mal Zeit habe, kommt noch mehr
18 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
02:12:05 | 07.09.2011
SUGI67
Mittlere Zeit
02:44:00 | 19.07.2005
Luigi Fetzi
Dolce Vita
04:47:00 | 19.08.2013
Computerteddy
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