Port d'Envalira (2407 m)

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Port d'Envalira (2407 m)

Pyrenäen, Midi-Pyrénées, Katalonien.
Trotzdem breite Straßen ...
Der Port d'Envalira ist mit seinen 2407 m der höchste Pass der Pyrenäen - nicht etwa der Col du Tourmalet (2115 m), wie die meisten Tour-Reporter zu wissen glauben.
Der Envalira ist einer von zwei Passübergängen Andorras. Neben dem anderen Pass, dem landschaftlich viel schöneren Coll d'Ordino, gibt es aber weitere anfahrbare Hochpunkte im Zwergenstaat.
Leider führt die Hauptstraße Andorras über den Port d'Envalira. Auch wenn die seit 2002 existierende Untertunnelung wenigstens die Scheitelstrecke frei vom Fernverkehr hält, hat man ihn doch die meiste Zeit neben sich, was das Passerlebnis deutlich verringert. Eine lohnenswerte Umfahrung von immerhin 12 km der Westrampe stellt daher der Umweg über den Col d'Ordino dar, der die Hauptstraße in Andorra la Vella verlässt und in Canillo wieder darauf zurück führt.
Der Port d'Envalira kann in jede Pyrenäenquerung eingebaut werden.
Konnt man über die Klassiker Aubisque, Tourmalet, Aspin und Peyresourde, so bieten sich der Port de la Bonaigua und der Port del Cantó als Transfer nach Andorra an.
Gen Osten kann es dann über den Col du Puymorens weitergehen, oder nach Norden in Richtung Ax-les-Thermes, von wo sich wunderschöne Touren über den Col de Chioula, den Col du Pradel und vor allem den Col de Pailheres (2001 m) anschließen.
Für die Beschreibung danken wir ritchie Mail an Absender

Südwestanfahrt von La Seu d'Urgell über Andorra  48 km / 1730 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südwestanfahrt von La Seu d'Urgell über Andorra
Die Anfahrt aus La Seu d'Urgell ist unglaublich stark befahren. Stehender Verkehr auf beiden Fahrbahnen der N 148 zwischen La Seu d'Urgell und Andorra la Vella ist keine Seltenheit. Wir fahren auf dem Mittelstrich und unsere einzige Freude besteht darin, dass wir sicher sind, Stunden früher vor den Autos in Andorra zu sein. Gelegentlich können wir sogar auf der Gegenfahrbahn das Tempo noch erhöhen und nach 10 km überqueren wir die Grenze zum bischöflichen Fürstentum. Schon weit vor dem Hauptort reihen sich rechts und links der Straße Einkaufszentren, Supermärkte und Factory-Outlets; die Bauten scheinen sich wöchentlich zu vermehren. Nach einer guten Stunde und 400 Höhenmetern mehr ab La Seu sind wir in La Vella und machen entnervt Pause.
Für Einkäufer: Dort gibt es alles! Bei Dandy-Sport in der Avinguda Meritxell, bergauf auf der rechten Seite gibt's Räder, Komponenten, Teile und Kleidung. Wer nichts zu kaufen hat, muss in den sauren Apfel des Verkehrs beißen. Teilweise drücken einen die Kleinlaster auf den Gehsteig – dann ist Schieben angesagt. Der Versuch, Andorra la Vella zu verlassen besteht in dem Erfolg, den sich nahtlos anschließenden Häuserhaufen von Escaldes-Engordany zu erreichen - wieder Laden an Laden und aggressive Autos.
Hier gäbe es die Möglichkeit, den schönen Coll d'Ordino zu befahren, was 12 km der Hauptstraße umfährt.
Eine Polizistin will mir meine Trillerpfeife wegnehmen, wegen Amtsanmaßung oder Verwendung von Rang- bzw. Dienstabzeichen. Erst weit hinter Encamp, 1380 m hoch und 30 km ab La Seu d'Urgell, nimmt die Bebauung ab und der Verkehr erträgliche Maße an. Insgesamt kann man sich auf 13 bis 15 km Ortsdurchfahrt der krasseren Sorte gefasst machen! Vor Canillo (1531 m, hier führt die Strecke über den Ordino auf unsere zurück), 15 km vor dem Pass, wird’s steiler, lehnt sich aber zwischendurch und vor der nächsten Rampe vor Soldeu (1826 m, noch 8 km) ein wenig zurück. Bis zum neuen Tunnel, der direkt nach Pas de la Casa (2088 m) auf der französischen Seite führt, sind´s noch 3,5 km und dann ist es wie früher. Serpentinen an Serpentinen reihen sich moderat ansteigend aneinander, die Autos sind im Tunnel. Oben hat eine McDonalds-Werbung das alte Pass-Schild gekauft, was irgendwie in das Gesamtbild passt. Der lustlose, muffige Wirt in der Kneipe, ist das Tüpfelchen auf dem i.

Abfahrt

Schnell erreichen wir auf der N 22 Pas de la Casa (2088 m) auf der französischen Seite. Kurz danach am Kreisverkehr (2013 m) mündet unsere Straße auf der Tunnelstrecke. Nach 6 km müssen wir uns entscheiden. Links liegt das 25 km entfernte Ax-les-Thermes, rechts geht es auf der N20 zum Col de Puymorens (1920 m), der nach 3 km und 135 Bonushöhenmetern lacht. Die Abfahrt nach Bourg-Madame (1148 m, 27 km) entschädigt für alles, aber eigentlich kann der Port d'Envalira ja gar nichts dafür.
Übernachten sollte man im spanischen Puigcerda – des Preises und der Frauen wegen!
Für die Beschreibung danken wir ritchie Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Reinhard Mail an Absender2 h 46 m 45 s15.08.2010
Jan Mail an Absenderohne Zeit10.08.2002
Lothar63 Mail an Absenderohne Zeit28.06.2007
gyorgyigabor Mail an Absenderohne Zeit22.07.2007
timm_teubner Mail an Absenderohne Zeit11.09.2011

Nordanfahrt von Ax-les-Thermes  35 km / 1687 Hm Schönheit nicht bewertet Härte nicht bewertet

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordanfahrt von Ax-les-Thermes
Diese Beschreibung ist ganz frisch bei uns eingegangen und befindet sich noch nicht in Redaktion. Der Beitrag wird noch redigiert.
Wenn man sich den Verkehr und den unsäglichen Pas de la Casa wegdenkt, so hat man eine sehr schöne, lange Auffahrt.

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.SUGI67 Mail an Absender2 h 12 m 05 s07.09.2011
2.Luigi Fetzi Mail an Absender2 h 44 m 00 s19.07.2005
Dieselmotor Mail an Absenderohne Zeit28.08.2009
deMotop Mail an Absenderohne Zeit29.08.2007
hghofmann Mail an Absenderohne Zeit03.03.2010
Toaster81 Mail an Absenderohne Zeit01.01.1980
ww Mail an Absenderohne Zeit18.08.2010
IbanMayo Mail an Absenderohne Zeit08.09.2010
alge Mail an Absenderohne Zeit23.06.2007
Owingerjan Mail an Absenderohne Zeit17.09.1995