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Rifugio Cornisello (2120 m) Laghi di Cornisello, Val Nambrone

Schon Hochalpin.

Auffahrten

Von Roli – Wie schon erwähnt, beginnt der Anstieg in der vierten Kehre der Südanfahrt zum Passo Campo Carlo Magno. Dort zweigt die beschilderte Straße ins Val Nambrone ab. Gleich am Beginn warten wieder einmal einige Beschränkungsschilder – gut für uns Radler, schlecht für viele Autotouristen – und die Steigung erreicht schon nach wenigen Metern den zweistelligen Prozentbereich. Am Hang entlang geht es kurvenreich nach oben. Bei Kilometer 1,0 folgt ein kurzes flacheres Stück, bevor eine elfprozentige Rampe zu einer kurzen Lawinengalerie (2,0 km) leitet. Diese Lawinengalerie ist sehr schmal und gekrümmt, zudem ist auch die Talseite bis auf kleine Fenster zubetoniert, so dass man nicht sieht, ob sich gerade jemand in der Galerie befindet.
Danach flacht die Straße bald ab (2,8 km) und führt rund 500 m später am Rifugio Nambrone vorbei. Es bleibt noch einen Kilometer fast flach, und man pedaliert locker am Bach entlang. Mit der Überquerung des selben bei Kilometer 4,3 ist jedoch Schluss mit gemütlich, denn die Steigung erreicht wieder über 10 %. Dicht aufeinander folgen drei Kehren, nach der dritten wird die Maximalsteigung von 15 % erreicht. Bis Kilometer 9,2 werden insgesamt 14 Kehren durchfahren, die zum Teil sehr enge Innenradien haben und eng an den Hang gebaut wurden. Die Durschnittssteigung liegt in diesem Abschnitt über 10 %!
Je weiter man nach oben kommt, desto mehr lichtet sich der Wald, und die Aussicht wird besser. Bei gutem Wetter sollte man Traumblicke auf die Brenta-Gruppe auf der anderen Talseite haben, doch auch die Ausblicke auf die hoch über uns liegenden Gipfel der Presanella-Gruppe sind nicht zu verachten. Nach der letzten Kehre wird der Asphalt besser, und bald danach (Kilometer 9,4) passiert man die Abzweigung der Schotterstraße zum Rifugio Segantini. Die Steigung lässt nun auf rund sechs Prozent nach, und die Straße führt am Hang entlang Richtung Nordosten, um dann in das Val Nambrone nach links abzuknicken.
Ab diesem Knick ist man der Hochgebirgslandschaft der Presanella schon spürbar nahe und fährt nun ins Tal hinein. Weit unten hört man den Bach rauschen, und wenig später erblickt man dort unten einen ziemlich hohen Wasserfall. Der letzte Abschnitt ist durch ein Geländer gesichert, die Straße führt am Fels entlang, bis plötzlich in einer Linkskurve (11,5 , 2074 m Höhe) der Asphalt endet. Den Standort des Rifugios kann man schon vorher anhand einiger alter Seilbahn- und Strommasten erahnen.
Fährt man um die Kurve, so sieht man das Rifugio rund 50 Höhenmeter oberhalb. In zwei Kehren leitet der geschotterte, aber mit dem Rennrad fahrbare Weg hinauf. Die erste Kehre bietet einen tollen Blick auf die Laghi di Cornisello – und bei gutem Wetter wohl auch auf einige Gipfel der Presanella-Gruppe. Vom Rifugio Cornisello reicht der Blick dann wieder hinab ins Valle di Campiglio, und wie auf der Homepage des Rifugios hinüber zur Brenta-Gruppe – dafür sind eindeutig fünf Schönheitssterne angebracht, wenngleich unserem Autor dieser Blick wegen einer fast geschlossenen Wolkendecke verwehrt blieb.
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01:02:02 | 10.08.2009
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