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Corona-Pandemie und die quäldich-Reisen: Es geht wieder los!

Zettersfeld (1880 m) Thurner Zettersfeldstraße, Hochlienz

ohne Worte.

Auffahrten

Von stb72 – Wählt man die Anfahrt über Grafendorf, so fährt man an dem Abzweig (nach rechts) zur Faschingalm geradeaus vorbei und wieder einige Meter bergab, bevor der eigentliche Anstieg beginnt. Bereits hier unten werden die 10 % überschritten, und man erreicht recht schnell Thurn auf knapp 900 m.
Hier mündet man in die von links kommende direkte Anfahrt von Lienz. In Thurn sollte man die paar „flacheren” Meter noch mal zum Luft holen nutzen, denn danach kommt auf langer Gerade das vielleicht schwerste Stück der vier Lienzer Bergstraßen. Für die nächsten 2 km steigt die Straße bei permanent 14 bis 16 % erbarmungslos nach oben, Spitzensteigung noch etwas höher.
Erst wenn man in den Wald fährt und die erste Serpentine erreicht, wird es ein winziges bisschen flacher. Das große Schild, das uns Steigungen von 10 bis 15 % verheißt, ist für dieses untere Stück mal wieder untertrieben (machen die Österreicher scheinbar gerne).
3 km nach Thurn fährt man wieder aus dem Wald heraus, und die Steigung nimmt nun für einige hundert Meter merklich ab. Hier kann man auch die Ausblicke auf die Lienzer Dolomiten erstmals genießen (mit Blick auf den bewaldeten Hang zur Dolomitenhütte). Man passiert die Mautstation (drei der vier Anstiege sind Mautstraßen – perfekt für unsereins), und danach zieht die Steigung für 2 bis 3–km wieder deutlich an (aber nicht mehr so extrem wie der vorherige Teil).
Ab hier geht es kehrenreich bis nach oben, und da man nicht mehr ständig im dichten Wald fährt, hat man auch immer wieder eine schöne Aussicht (was einem auch willkommene Möglichkeiten zu kurzen Pausen bietet – man muss ja ein paar Bilder machen).
Die letzten 3 Kilometer sind dann die „leichtesten” der Auffahrt (was sich durch die Erschöpfung aber wieder ausgleicht). Besonders gegen Ende, wenn man nach der letzten Kehre den Hang entlang fährt, werden immer wieder auch für längere Passagen einstellige Prozentzahlen erreicht, was man so gar nicht mehr gewohnt ist. Lediglich die Auffahrt zum Hochstein (das Stück vor Bannberg) und die Auffahrt zur Faschingalm gegen Ende haben ebenfalls ein paar flachere Stücke.
Oben gibt es sogar ein Passschild, und wenn man danach wieder ein paar Meter weiter bergab fährt, befindet man sich mitten in dem mit Bergbahnen und Restaurants doch recht unschön zugebauten Zettersfeld, wo an schönen Tagen wahrscheinlich ein reger Betrieb herrscht – nach der Ruhe der Auffahrt wieder ein etwas unschöner Kontrast. Ein guter Grund, sofort weiterzufahren und eine der 3 anderen in Angriff zu nehmen. Will man nicht den gleichen Weg zurück, so kann die Auffahrt zur Faschingalm sicher über ein kurzes Stück auf Schotterwegen erreicht und als Alternativabfahrt benutzt werden (der Autor hat auf den Versuch allerdings verzichtet).
5 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:15:00 | 26.05.2011
Fe_der_Bergfloh
Mittlere Zeit
Dolce Vita
01:35:00 | 11.08.2013
Gotwald
Von Roli – Mitten in Lienz, wenig unterhalb der Stadtpfarrkirche Sankt Andrä, der ältesten Kirche von Lienz, beginnt diese Anfahrt. Die Straße führt über den Stadtteil Patriasdorf gleich steil den Hang hinauf. An der Kreuzung vor Thurn folgt man nicht dem Straßenverlauf, sondern fährt geradeaus auf einer schmaleren Straße weiter. Im Ortsteil Oberdorf trifft man schließlich auf die Straße über Grafendorf und Thurn Dorf heraufziehende Straße.
Ab hier folgt das steilste Stück, denn nach dem E-Werk Thurn geht es einfach nur geradeaus neben dem Bach bergauf, und die Steigung liegt kontinuierlich bei über zwölf Prozent. Erst weiter oben, wenn es nach einer markanten Rechtskurve über eine Brücke geht, wird es erstmals flacher. Sofort wieder steil erreicht man bald danach die Mautstation, schon auf etwa 1300 m Höhe. Wenig danach folgt die erste von insgesamt zehn Kehren, die man in weiterer Folge durchfährt.
In der vierten Kehre hat man freien Ausblick auf die Schleinitz, die mit 2904 m Höhe hoch über dem Tal aufragt. Zwei Kehren weiter oben, hinter Kehre sechs, folgt eine längere Hangquerung, und kurz vor dem höchsten Punkt fährt man sogar ganz kurz bergab (Kilometer 10,0). Bereits zwischen Kilometer 7,5 und 8,7 lässt die Steigung über längere Strecken auf knapp 10 % nach. Eigentilch hat stb72 Mail an Absender diesen Teil der Auffahrt oben schon ausführlichst beschrieben.
Weder in der Schwierigkeit noch in der Aussicht unterscheidet sich diese Anfahrt von der Anfahrt über Grafendorf, denn das schwerste Stück haben sie gemeinsam. Für die Schönheit wurden hier dennoch vier Sterne vergeben, da der Autor das Panorama über die Lienzer Dolmiten, die Villgratner Berge und die Schleinitz einfach gut findet.
10 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:04:10 | 18.08.2006
maximopsWOR
Mittlere Zeit
01:22:55 | 16.09.2008
Roli
Dolce Vita
01:28:00 | 17.05.2020
Boergla
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