Col de la Croix de Fer (2067 m)

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Col de la Croix de Fer (2067 m)

Alpen, Dauphiné-Alpen, Rhône-Alpes.
am Gipfel des Croix de Fer.
Der Col du Glandon (1924m) und der Col de la Croix de Fer (2067m) liegen ca. 2,5 km auseinander. Sie verbinden Bourg d’Oisans (am Fuße von Alpe d’Huez) im Süden mit La Chambre (Glandon) und St. Jean de Maurienne (Croix de Fer) im nördlich gelegenen Arc-Tal. Beides sind natürlich berühmte und von den Fahrern der Tour de France schon oft angesteuerte Pässe.
Eine Alternative als Auffahrt besteht über den parallel gelegenen Col du Mollard, ein Umweg von 8,5 km und ca. 400 Hm.

Liste der Auffahrten

Ostrampe von St Jean de Maurienne32 km1576 HmSchön: 4 SterneHart: 4 Sterne
Südrampe von Rochetailler33 km1680 HmSchön: 4 SterneHart: 5 Sterne
Ab Glandon2,5 km159 HmSchön: 4 SterneHärte nicht bewertet

Ostrampe von St Jean de Maurienne  32 km / 1576 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostrampe von St Jean de Maurienne
Man verlässt St Jean auf gerader Strecke mit etwa 8 % Steigung. Nach 3 km wird es etwas flacher und nach 4 km erreicht man den Abzweig nach La Toussuire. Zum Croix der Fer hält man sich links und verliert durch eine recht flache Zwischenabfahrt auf den nächsten 3 km einige Höhenmeter. Die Straße biegt in ein kleines Seitental, überquert einen Bach und dann es geht wieder mit 8-9 % bergauf. In diesem Streckenabschitt herrscht Steinschlaggefahr, mitunter liegen recht große Brocken auf der Straße. Nach weiteren 2 km kommt man an eine Kehre und die Strecke führt in den Wald.
Weitere 2 km sind es bis zum ersten Tunnel, etwa auf der Hälfte des Weges kommt noch eine Kehre auf 1130 m Höhe. Die drei Tunnel sind neu renoviert, gut beleuchtet und kein Problem. Sie haben keine gesonderten Radstreifen, immerhin sind die Fahrbahnen aber breit genug. Einige hundert Meter nach dem dritten Tunnel erreicht man eine Gabelung und hat nun zwei Möglichkeiten:
Links führt die Hauptstrecke wieder ins Arve-Tal hinab nach Belleville und nimmt den Pass von dort über le Chambon in Angriff. Rechts führt ein kleiner Weg hinauf nach Le Villard und weiter über La Chal dann hinunter nach Malcrozet, wo sich beide Strecken wieder vereinen.
Auf der Nebenstrecke folgt zunächst ein Tunnel der zwar beleuchtet ist, aber leider nicht vollständig. Ausgerechnet kurz vor dem Ende, wo der Tunnel eine scharfe Linkskurve macht, ist die Beleuchtung defekt (Stand 2008). Die Strecke steigt mit mittlerer Steigung etwa 4 km weiter an bis auf 1560 m und bietet an manchen Stellen einen schönen Ausblick auf das Haupttal. Nach der 3 km langen Abfahrt nach Malcrozet, bei der man weniger als 100 m Höhe verliert, erreicht man einen Kilometer weiter St-Sorlin d' Arves, den Ort am Talschluß.
Schon im Dorf beginnt die Straße wieder recht stark anzusteigen und es dauert etwas, bis man nach ein paar Kehren die letzten Häuser hinter sich gelassen hat. Die Steigung von etwa 8% schwankt bis zur Passhöhe nur geringfügig. Die Strecke erklimmt nun den hinter St. Sorlin liegenden Hang in mehreren Kehren und führt auf etwa 1900 m Höhe in ein Hochtal. Ein kleiner Angelsee ist zu umfahren, und der letzte Kilometer führt quer an einer Felswand entlang. Von unten konnte man die Passhöhe zwar erahnen, jedoch nicht sehen. Das ändert sich auch nicht, bis die Straße plötzlich nach rechts knickt, zwischen zwei Felsen hindurchführt und man unmittelbar vor der Passhöhe steht. Etwa 50 m vor sich sieht man links das Passschild, rechts das Restaurant und dahinter das Kreuz, das dem Pass seinen Namen gab.
Für die Beschreibung danken wir hixx Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Flo90 Mail an Absender1 h 45 m 00 s22.07.2008
Mittlere Zeit: Christian Heinzel Mail an Absender2 h 06 m 00 s01.08.2004
Langsamste Zeit: 2 h 42 m 00 s14.09.2008

Südrampe von Rochetailler  33 km / 1680 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 5 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südrampe von Rochetailler
Als Ausgangspunkt ist Bourg d´Oisans geeignet, von wo aus man zuerst etwa 8 km in Richtung Grenoble fährt. In Rochetaillée rechts abbiegen (perfekt ausgeschildert), nach weiteren 4 km geht es die ersten paar Höhenmeter bergauf zu einem schönen Stausse, hier liegt das Örtchen Allemond.
Der See wird rechts passiert, danach beginnt der echte Anstieg. Die Steigung bleibt für die nächsten 8 km im Bereich zwischen 7 und 10 %. Die Gegend ist bewaldet, rechts liegt eine Schlucht, durch die ein kleines Flüßchen fließt. Die Straße ist bis kurz vor dem Glandon bestens asphaltiert und durchgehend zweispurig. Man erreicht die beiden Örtchen Le Rochas und La Villette in etwa 1200 m Höhe. Gerade wenn man sich freut, dass die Straße zwischendurch noch ein paar Kilometer waagerecht ist, fährt man drei Serpentinen hinunter, um dann eine Wand vor sich zu haben, die es so richtig in sich hat. Permanente 10 - 15 % gilt es für die nächsten 1 - 2 km zu bewältigen.
Die Landschaft beginnt sich hier zu ändern. Nachdem man ein steiles, enges Tal hinter sich gelassen hat, wird es bald kahl. Schließlich erreicht man in ca. 1600 m Höhe einen weiteren Stausee, der hellblau bis türkis leuchtet. Die Berge, die den See umschließen, fallen mit ihren verschiedenen Grüntönen auf. Von hieraus kann man es ein paar Höhenmeter abwärts kurz richtig fliegen lassen. Danach stehen die letzten Kletteranstrengungen auf dem Programm. Man fährt durch ein kahles, weites Tal, die Steigung ist mit ca. 8 - 9 % recht moderat. Bei km 30 erreicht man an einem Restaurant eine Kreuzung. Links befindet sich nach einer ganz kurzen Strecke der Col du Glandon. Von hier aus kann bei gutem Wetter den Mont-Blanc über dem Sattel des Col de la Madeleine in der Ferne sehen. Ein Umweg dorthin lohnt sich also auf jeden Fall, und man hat einen weiteren Pass mehr ins Logbuch zu schreiben. Fährt man jedoch von der o.a. Kreuzung weiter geradeaus, so erreicht man nach 2-3 km und ein paar zusätzlichen Höhenmetern den Col de la Croix de Fer, von wo aus sich eine fantastische Aussicht bietet, die - wenn man es nicht eilig hat - für einige Zeit zum Verweilen einlädt. Hier auf der Passhöhe befindet sich auch ein kleines Restaurant, wo sich besonders die Einheimischen treffen.
Für die Beschreibung danken wir Jörg Lüttringhaus

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Christian Heinzel Mail an Absender1 h 46 m 00 s02.08.2004
Mittlere Zeit: Schasch Mail an Absender2 h 15 m 00 s23.08.2009
Langsamste Zeit: 3 h 05 m 00 s20.07.2011

Ab Glandon  2,5 km / 159 Hm Schön: 4 Sterne Härte nicht bewertet

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ab Glandon
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Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Marko Wanke Mail an Absender0 h 09 m 06 s19.07.2006
Mittlere Zeit: AuroraBorealis Mail an Absender0 h 16 m 28 s02.08.2010
Langsamste Zeit: 11 h 00 m 00 s14.08.2008