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Fernpass (1215 m)

Alpen, Lechtaler Alpen, Tirol.
Der Blick nach Süden auf der Passhöhe des Fernpasses.
Der Fernpass ist ein für den Fernverkehr sehr wichtiger Transferpass von Reutte nach Imst, der für Radfahrer aber außer Verkehr wenig zu bieten hat.
Für Radfahrer sind auch die Startpunkte enger zu fassen, nämlich Nassereith (838 m, 10 km entfernt) im Tiroler Süden und Biberwier (987 m, 9 km vom Pass) im Norden.
Der Fernpass wird von den Lechtaler Alpen im Westen sowie der Mieminger Kette im Osten umgeben. Man hat einen herrlichen Blick auf die Zugspitze (2962 m). Darüber hinaus wird die Landschaft durch etliche kleine Seen (Blindsee, Fernsteinsee, Mittersee, Weißensee) geprägt.
Der Fernpass war bereits zu Römerzeit eine wichtige Alpenüberquerung (damals noch Via Claudia Augusta).
Trotz der wenig attraktiven Strecke findet sich der Fernpass in manchem Alpencross wieder, weil er auf einer der kürstesten Strecken nach Italien liegt, wenn man über den Reschenpass weiterfährt. Eine deutlich attraktivere (und auch schwierigere) Route stellt das westlich parallel gelegene Hahntennjoch dar, dessen Südrampe ebenfalls in Imst endet.
Jan Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordanfahrt von Biberwier9 km222 HmSchön: 3 SterneHart: 1 Sterne
Südanfahrt von Nassereith10 km371 HmSchön: 2 SterneHart: 1 Sterne

Nordanfahrt von Biberwier  9 km / 222 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 1 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordanfahrt von Biberwier
Die Fahrt zum Fernpass beginnt aus Richtung Norden kommend in Biberwier. Hier kommt man als Rennradfahrer unweigerlich vorbei, da man den Leermooser Tunnel mit dem Rad nicht befahren darf. Auch die Strecke Richtung Ehrwald führt durch Biberwier. Da der Fernpass überall bestens ausgeschildert ist, kann man sich eigentlich nicht verfahren.
Die Strecke beginnt also in Biberwier an der Kreuzung Leermoos–Ehrwald–Fernpass. Bereits hier steigt die Straße leicht an, jedoch ist zum Glück von der Hektik und dem Verkehr auf dem eigentlichen Pass noch nichts zu spüren (die motorisierten Kollegen fahren ja alle durch den Leermooser Tunnel an Biberwier vorbei). Auch nach dem Ortsausgang bleibt die Landstraße ruhig und beschaulich, wobei man die ersten Höhenmeter bei mäßigen Steigungswerten überwindet.
Nach ca. 3 km mündet man schließlich doch auf dieFernpass-Bundesstraße, womit der Verkehr spürbar zunimmt. Fahrten am Wochenende rät der Autor zu vermeiden, jedoch ist es unter der Woche am frühen Morgen gerade noch erträglich. Da die Straße jederzeit sehr breit und gut ausgebaut ist, gerät man auch (meist) nicht in Bedrängnis, wenn man von den Brummis, Bussen oder Autos überholt wird.
Landschaftlich ist es hier eigentlich sehr schön, da die Blicke auf die tiefer gelegenen Seen sowie die mächtige Zugspitze und die umgebenden Berge eine tolle Kulisse bieten, jedoch hat man – wegen des vielen Verkehrs – eigentlich keine Lust, stehen zu bleiben und dies zu genießen. Eine kurze Rast bietet sich (falls bei der Kürze des Passes erforderlich) beim Zugspitzblick an, ein Ausflugslokal, welches ca. 1 km vor der Passhöhe liegt. Von hier aus sind es nur noch wenige Höhenmeter, die es zu bewältigen gilt.
Die Passhöhe ist eher unspektakulär, da die Aussicht nicht besonders gut ist. Wer vor der Abfahrt Richtung Süden noch eine Pause einlegen möchte, der sollte noch die ersten Höhenmeter bergab zum Fernsteinsee rollen, der wirklich idyllisch gelegen ist.
Für die Beschreibung danken wir nullliver Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: maximopsWOR Mail an Absender0 h 19 m 10 s13.06.2006
Mittlere Zeit: inferno Mail an Absender0 h 40 m 00 s03.09.2007
Langsamste Zeit: 1 h 01 m 01 s03.07.2004

Südanfahrt von Nassereith  10 km / 371 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 1 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südanfahrt von Nassereith
Die südliche Anfahrt zum Fernpass beginnt in Nassereith. Aus Richtung Imst kommend darf man vor der Ortseinfahrt Nassereith nicht dem Straßenschild in Richtung Fernpass folgen, denn dieses führt auf eine Umgehungsstraße durch den Seecktunnel, welcher für Radfahrer nicht befahrbar ist. Hier muss man also dem Wegweiser in den Ort folgen.
Das Dorf liegt idyllisch zwischen dicht bewaldeten Bergen eingebettet. Die Durchfahrt durch den Ort lohnt sich, es gibt einige schön bemalte Häuser zu sehen. Nach Ortsende zieht die Straße mit maximal 4 % dahin, zwischendurch gibt es auch einige noch flachere Abschnitte.
Nach etwa zwei Kilometern wird die Straße etwas kurviger. Die Steigung bleibt weiterhin moderat (3 bis 5 %). Bei Kilometer 3 erblickt man auf der linken Seite das zu einem Hotel umgebaute Schloss Fernstein, rechterhand lohnt sich ein Blick hinab auf den Fernsteinsee.
Die Straße zieht kurz etwas an, dann folgen wieder lang gezogene Strecken mit den gewohnten Steigungsprozenten. Die Straße führt größtenteils durch den Wald, landschaftlich ist die Anfahrt durchaus schön. Was die Fahrt jedoch eher unattraktiv macht, ist der starke Verkehr, der kolonnenmässig an einem vorbeizieht.
Für die Beschreibung danken wir bax Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: radlrenner Mail an Absender0 h 23 m 28 s29.08.2010
Mittlere Zeit: merida Mail an Absender0 h 35 m 28 s01.08.2011
Langsamste Zeit: 1 h 05 m 00 s29.06.2002