Passo di Trivigno (1605 m)

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Passo di Trivigno (1605 m)
Trivigno

Alpen, Lombardei.
Weiter Richtung Mortirolo.
Am Bergkamm zwischen dem Passo Gavia und dem Passo dell’Aprica befinden sich viele Militärstraßen aus dem ersten Weltkrieg. Die bekannteste davon ist wohl jene über den Passo del Mortirolo. Daneben gibt es jedoch auch weitere asphaltierte Übergänge wie etwa den Passo di Trivigno, der von Aprica und Tirano aus erreicht werden kann. Die schmale, kaum befahrene Straße weist einen guten Belag auf und war auch teilweise beim Giro 2010 im Programm, in der Variante über den Passo di Santa Cristina. Der Einfachheit halber liegt der Passpunkt an der Kreuzung der Wege von Tirano, Aprica und vom Mortirolo, wenig nördlich des höchsten Punktes.
Oberhalb von Trivigno bietet sich bei entsprechendem Wetter ein sagenhafter Blick in drei Täler: Nach Norden ins Val Poschavio mit Lago di Poschavio und Berninagruppe, nach Westen ins Valtellina mit Sóndrio und nach Süden ins Val di Corteno mit dem Passo dell’Aprica. Als wohl attraktivste Kombinationsmöglichkeit bietet sich dementsprechend vom Pass aus die Weiterfahrt über die Kammstraße um den Monte Padrio und über den Passo Guspessa zum Passo del Mortirolo an. Die Passriesen Stilfserjoch und Passo Gavia sind ebenso wenig außer Reichweite wie der Berninapass oder der Passo del Vivione.
Für die Beschreibung danken wir Roli Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordanfahrt von Cologna12,6 km998 HmSchön: 4 SterneHart: 4 Sterne
Südanfahrt von Aprica9 km450 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne

Nordanfahrt von Cologna  12,6 km / 998 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordanfahrt von Cologna
Von Norden kommend fährt man in Mazzo am Anstieg zum Passo del Mortirolo vorbei und folgt der strada provinciale 27 (später SP26) für 6,4 km. An einer Verkehrsampel (594 m Höhe) beginnt der eigentliche Anstieg. Man biegt links ab in den Ort Cologna, ebenfalls angeschrieben ist der Höhenort Trivigno, den man nach 15 Kehren mit einer durchschnittlichen Steigung von 8 % erreicht. In Cologna ist die Steigung gering, die Kirche lässt man links liegen und hält sich rechts.
Nach gut 500 m durchfährt man an einem Bildstöckel die erste Kehre (geradeaus geht es nach Tirano), nach weiteren 100 m folgt die zweite Kehre, und der Wald beginnt (hier nicht in die Kopfsteinpflastertrasse Contrada Gilera fahren). Es folgt ein längeres gerades Stück, anfänglich mit einer Steigung von 9 %, dann auf 13 bis 15 % anziehend, die sich auch durch die dritte Kehre (1,7 km, 760 m) durchzieht.
In der fünften Kehre (3,5 km, 955 m) kann man über San Rocco zur Nordwestrampe des Passo dell’Aprica gelangen. Zwischen den Bäumen gibt es immer wieder einen schönen Ausblick nach Nordwesten auf die Berninagruppe, insbesondere in der siebten Kehre (4,5 km, 1060 m), wo eine größere Lücke zwischen den Bäumen dies ermöglicht (Stand 2010).
Die Steigung pendelt auf erträglichem Niveau mit einzelnen Rampen von 10 bis 12 %. Die Qualität des Straßenbelags schwankt, teilweise gibt es frisch renovierte Abschnitte. Nach der vierzehnten Kehre lässt die Steigung nach, und die Straße wird breiter. In der fünfzehnten Kehre endet der Wald an der Passhöhe, und man hat die Möglichkeit, geradeaus zur Ostanfahrt des Passo dell’Aprica zu gelangen.
Tipp: Will man noch ein paar schöne Höhenmeter anhängen, so kann man auf der Kammstraße noch in Richtung Monte Padrio fahren. Hierfür folgen wir dem Schild in Richtung Passo del Mortirolo und kommen nach kurzem Anstieg nach Trivigno (insgesamt 14,0 km, 1112 Hm). Der Anstieg ist jetzt eigentlich geschafft. Es geht in Wellen durch eine baumlose Gebirgslandschaft mit sagenhaftem Ausblick entlang des Monte Padrio.
Für die Beschreibung danken wir roger2 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
getri Mail an Absenderohne Zeit21.08.2010

Südanfahrt von Aprica  9 km / 450 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südanfahrt von Aprica
Etwa 1,4 km östlich vom Passo dell’Aprica zweigt nach Nordosten eine schmale Straße von der SS39 ab, Trivigno und der Passo del Mortirolo sind ausgeschildert. Nach wenigen Metern ist der Ort verlassen, und mit zwei Kehren gewinnt man rasch an Höhe. Bis Kilometer 2,5 bleibt die Steigung durch weitere sechs Kehren hindurch ziemlich gleichmäßig bei etwa neun Prozent.
Die Fahrtrichtung ändert sich von Nordost auf Nordwest, und es folgt ein etwa einen Kilometer langes fast ebenes Stück. In diesem Abschnitt passiert man auch ein Gasthaus und einen Picknickplatz. Vor Erreichen der Abzweigung zum Passo di Santa Cristina zieht die Straße wieder mit etwa 6 % nach oben.
Gleich danach folgt an einer Kapelle eine Kehre, und wenig später Steigungen von 10 % und mehr. Erst bei Kilometer 6,2 wird es wieder etwas flacher, und man hat Zeit zum Durchatmen, bevor in zwei Rampen die Höhe des Passo di Trivigno erreicht ist. Die erste davon ist etwa einen Kilometer lang und hat Steigungen um acht Prozent zu bieten, während die zweite mit einem 20 %-Schild beginnt, jedoch maximal 15 % erreicht und nicht einmal 400 m lang ist.
Nach dieser Rampe ist der höchste Punkt am Ende des Waldes erreicht. Bis zur Kreuzung, wo sich die Wege nach Tirano und zum Passo del Mortirolo teilen, sind es noch etwa 300 leicht abfallende Meter.
Für die Beschreibung danken wir Roli Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Roli Mail an Absender0 h 38 m 07 s28.07.2010
AlpenFan Mail an Absenderohne Zeit10.08.2011
wulfcam Mail an Absenderohne Zeit12.08.2011
greyback58 Mail an Absenderohne Zeit15.08.2011
velolama Mail an Absenderohne Zeit05.06.2011