Passo dell'Aprica (1176 m)

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Passo dell'Aprica (1176 m)

Alpen, Lombardei.
Der Aprica-Pass verbindet das untere Veltlin (Tal der Adda) mit dem Val Camonica (Tal zwischen Tonalepass und Iseosee). Er liegt in einer für Passfahrer sehr ergiebigen Gegend. Berninapass, Mortirolo, Gaviapass und Passo del Vivione sind die bekanntesten, aber vom östlichen Ausgangspunkt Edolo geht auch der kleine Passo di Fletta aus.
Aprica war in den 1970-er Jahren bereits Austragungsort von Weltcup-Skirennen. Noch heute lebt die Gemeinde auf der Hochebene hauptsächlich vom Wintertourismus. Aber auch im Sommer flüchten viele ruhesuchende und wanderbegeisterte Italiener aus tieferen Lagen in diese schöne Bergwelt.
Beim Giro d'Italia 2006 war Aprica zum wiederholten Male Etappenziel, dieses Jahr rollte das Feld jedoch aus Richtung Edolo - über die Ostrampe - heran.
Für die Beschreibung danken wir Credit Alcohole Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordwestrampe von Stazzona12 km776 HmSchön: 4 SterneHart: 4 Sterne
Ostanfahrt von Edolo15,5 km476 HmSchön: 2 SterneHart: 2 Sterne

Nordwestrampe von Stazzona  12 km / 776 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Aus Richtung Tirano auf der SS 38 kommend biegt man nach ca. 2 km links in die Via Adda auf die SS 550 ein. Die Passauffahrt beginnt dann in Stazzona, einem kleinen lombardischen Dorf.
Dort erwarten den Radler bereits die ersten Serpentinen mit z.T. auch kurzen, steilen Abschnitten. Schon bald nach dem Ortsausgang erreicht man den bewaldeten Teil der Strecke, ab hier geht es mit moderater Steigung weiter.
An der ersten Spitzkehre lohnt sich ein Blick ins Tal der Adda, welcher in nördlicher Richtung bis Tirano reicht. Gut zu erkennen ist von dieser Stelle auch der Einschnitt zur Auffahrt des Berninapass in Richtung Schweiz. Zwei Serpentinen höher gelangt man auf die verkehrsreichere SS 39, die Hauptverbindung aus westlicher Richtung nach Aprica, auf die wir nach links einbiegen. Einige Hundert Meter später durchfährt man eine imposante Rechtskehre. Es folgen fünf weiterhin schattige Kilometer auf breit ausgebauter Straße mit gutem Belag, die fast kurvenfrei verläuft. Hier erschließen sich wunderschöne Blicke ins untere Veltlin, das nun rechts von uns liegt.
So sind die ersten Häuser der Gemeinde Aprica schnell in Sichtweite. Bis man im eigentlichen Ortskern und somit am höchsten Punkt angelangt ist, radelt man von hier noch ungefähr zwei Kilometer und zwei Serpentinen bergwärts. Übernachtungstipp: Hotel Bellavista (einfache Pension mit guter Küche - Lage: in zweiter Kurve noch vor Ortseingang steuert man direkt darauf zu - Preis EZ: EUR 30.00 inkl. Croissant und Kaffee zum Frühstück)
Für die Beschreibung danken wir Credit Alcohole Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.SUGI67 Mail an Absender1 h 12 m 34 s07.09.2007
Timo82 Mail an Absenderohne Zeit25.06.2008
svencordua Mail an Absenderohne Zeit22.06.2002
nudelpups Mail an Absenderohne Zeit20.09.2009
BelloSchach Mail an Absenderohne Zeit27.07.2007

Ostanfahrt von Edolo  15,5 km / 476 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

In Edolo ist der Apricapass gut ausgeschildert. Bereits kurz außerhalb Edolos fällt auf, dass die Straße in verhältnismäßig schlechtem Zustand ist und hier im Vergleich zu der einer Autobahn gleichenden SS42, auf welcher der Schwerverkehr durch das Val Camónica donnert, wesentlich ruhigere Verhältnisse herrschen.
Die Straße schlängelt sich am Fuße des Monte Padrio in regelmäßiger und sehr angenehmer Weise bei kleinen Steigungsprozenten über 14 Kilometer Richtung Passhöhe.
Es gibt nichts Außergewöhnliches auf dieser Auffahrt. Die umgebenden Berge sind äußerst imposant und in den zahlreichen Kurven wagt man immer wieder einen Blick zurück Richtung Edolo mit dem mächtigen Adamello-Massiv im Hintergrund. Dabei durchfährt man etliche kleine Dörfer mit ausreichend Gelegenheiten, kurz einzukehren.
Nach dieser ziemlich idyllischen Auffahrt ist man umso erstaunter, mit der Ortschaft Aprica auf der Passhöhe einen richtigen Rummelplatz vorzufinden. Die Ortschaft präsentiert sich als endloser Wurm widerwärtiger Wintersportarchitektur, welcher auch im Sommer ausreichend Touristen anzulocken scheint, um eine abstoßende Aktivität zu entwickeln. Glücklicherweise ist der Straßenverlauf hier völlig flach. So kann man ordentlich Tempo machen und sich in die temporeiche Abfahrt Richtung Tirano stürzen oder die Bezwingung des Mortirolo über den Passo di Guspessa in Angriff nehmen, welcher hier ausgeschildert ist.
Insgesamt stellt diese Auffahrt kein großes Hindernis dar und eignet sich sehr gut, um nach einer Übernachtung in Edolo die Beine für weitere, größere Taten warm zu treten.
Für die Beschreibung danken wir helmverweigerer Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Roli Mail an Absender0 h 47 m 00 s28.07.2010
Mittlere Zeit: Floris Mail an Absender0 h 53 m 00 s31.07.2009
Langsamste Zeit: 1 h 12 m 00 s07.05.2005