Plöckenpass (1357 m)

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Plöckenpass (1357 m)
Passo Monte Croce Carnico

Alpen, Karnische Alpen, Kärnten, Friaul - Julisch Venetien.
Ankündigung der bevorstehenden Kehren zum Plöckenpass.
Der Plöckenpass (1357 m) verbindet das Obere Gailtal in Kärnten mit dem Tal des But und in weiterer Folge mit dem des Tagliamento im Friaul. Die Passhöhe an sich ist eine relative enge Scharte mit schöner Aussicht in beide Richtungen. Im Mittelalter wurde der Plöckenpass noch als Kreuzberg (Monte Crucis) bezeichnet, woher auch sein italienischer Name Passo Monte Croce Carnico rührt. Heute wird mit diesem Namen jedoch der Kreuzberg vom Gail- ins Drautal beim Weißensee bezeichnet, ebenso findet sich an der Grenze von Südtirol zum Veneto der Passo Monte Croce di Comelico – zu deutsch der Kreuzbergpass.
Typisch für diese Gegend sind auch die hier befindlichen Militär-Denkmäler und Kriegs-(Freilicht)museen der Österreicher und Italiener, denn im ersten Weltkrieg war der Kleine Pal (1863 m) wenig östlich der Passhöhe ein strategisch wichtiger Punkt an der Gebirgsfront. Heute kann eine Runde auf den alten Frontwegen zurückgelegt werden. Auch zwei Gasthäuser gibt es – die Ravioli im nördlicheren sind sehr zu empfehlen.
Im Norden locken der Gailberg- oder der Kartitscher Sattel zur Weiterfahrt, im Süden ist man schnell am Fuß des Monte Zoncolan sowie der Sella Valcalda, von der die Panoramica delle Vette auf den Monte Crostis abzweigt. Bereits weiter im Osten liegen der Passo del Cason di Lanza und der Nassfeldpass.
Für die Beschreibung danken wir AlexS Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordauffahrt von Kötschach-Mauthen11 km700 HmSchön: 2 SterneHart: 3 Sterne
Südauffahrt von Paluzza16,7 km763 HmSchön: 4 SterneHart: 2 Sterne

Nordauffahrt von Kötschach-Mauthen  11 km / 700 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordauffahrt von Kötschach-Mauthen
Die Nordauffahrt von Kötschach-Mauthen überwindet auf 11 km 650 Höhenmeter. Die Plöckenpass-Bundesstraße, die bereits über den Gailbergsattel aus dem Drautal herüberzieht, ist zumeist sehr gut ausgebaut. Zunächst geht es in einigen Kurven im Wald gut bergauf (ca. 11 %). Es folgt eine Flachetappe mit zweimaligem Höhenverlust von rund 20 Hm. Im weiteren Anstieg trifft man dann auf eine Alm mit Verpflegungsmöglichkeit.
Eigentlich ist damit der schöne Teil dieses Anstiegs erledigt, denn nach einem „Ausholer” entlang des Valentinsbachs folgt eine langer und steiler Anstieg in einer hinreichend hellen Galerie bei einer Steigung von rund 13 % auf etwa einem Kilometer Länge.
Nach dem Ende dieser Qual folgen ein paar Kehren mit Aussicht, man schöpft Hoffnung, dass alles gar nicht so schlimm ist – und sieht die Ankündigung eines langen, allerdings zumindest beleuchteten Tunnels, immer noch ansteigend. Rund einen Kilometer vor dem Pass kann man nach links auf die alte Straße abzweigen, was unser Autor dringend empfiehlt, und erreicht so die Passhöhe, die dann allerdings zum Ausgleich wieder sehr schön liegt.
Zur Südabfahrt sei gesagt, dass die Straße etwas schlechter wird, jedoch die zahlreichen Kehren schöne Blicke ins Friaul bieten.
Für die Beschreibung danken wir AlexS Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: RitzelWürger Mail an Absender0 h 39 m 49 s10.07.2011
Mittlere Zeit: Quicknick Mail an Absender0 h 47 m 27 s07.06.2011
Langsamste Zeit: 1 h 01 m 00 s27.06.2009

Südauffahrt von Paluzza  16,7 km / 763 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südauffahrt von Paluzza
Die Auffahrt von der italienischen Seite ist die zweifelsohne schönere der beiden Zufahrten. Ab dem Start in Paluzza verläuft die Straße auf den ersten rund 9 km recht harmlos – nur rund 3,5 % im Schnitt – und zudem eher eintönig geradeaus.
Die letzten knapp acht Kilometern sind da wesentlich abwechslungsreicher. Die Straße steigt im Verlaufe der folgenden zwölf Kehren mit knapp 6 % merklich steiler an. Die Kehren Nummer 7 bis 12 stapeln sich auf nur 1,5 km (siehe Foto) Das gegenüberliegende grasgrüne Bergpanorama im Friaul bildet einen adäquaten Rahmen für einen im oberen Teil sehr schönen Pass.
Die letzte Verpflegungsmöglichkeit im Anstieg findet man etwa 7 km vor der Passhöhe, wenig hinter Timau. Um die Auskünfte des Autors der Nordauffahrt zu ergänzen, so kann dieser Autor sagen, dass die Salamibrötchen in der Lokalität hinter Timau und vor der Tunnelgalerie sehr schmackhaft sind.
Für die Beschreibung danken wir TorstenJ Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.ophetkleinsteverzet Mail an Absender0 h 52 m 28 s10.08.2011
2.mi_jo_mueller Mail an Absender0 h 59 m 16 s20.05.2011
3.Fe_der_Bergfloh Mail an Absender1 h 01 m 00 s17.05.2011
Raddieter Mail an Absenderohne Zeit18.06.2005
hdoerschlag Mail an Absenderohne Zeit08.08.2010
bruale Mail an Absenderohne Zeit07.06.2001
harakiri Mail an Absenderohne Zeit12.08.2011
masch Mail an Absenderohne Zeit28.05.1980
standlicht Mail an Absenderohne Zeit29.06.2011
Maitre Pips Mail an Absenderohne Zeit26.08.2002
TorstenJ Mail an Absenderohne Zeit18.07.2006