Bergtraining in Ligurien / Coppissimo

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Tourentipp: Bergtraining in Ligurien

Tourentipp von helmverweigerer (weitere...)

Tag 6: Chiavari - Chiavari; Tour B: Coppissimo
140 km / 3354 Hm

Chiavari (0,0 km) - Leivi (5,5 km) - Leivi (6,1 km) - Calvari (13,2 km) - Pian di Coreglia (14,2 km) - Pian dei Ratti (15,3 km) - Cicagna (17,7 km) - Acqua di Sopra (20,9 km) - Castagnelo (22,5 km) - Favale di Malvaro (25,0 km) - Passo della Scoglina (33,3 km) - Priosa (38,8 km) - Parazzuolo (40,6 km) - Cabanne (43,0 km) - Rezzoaglio (49,0 km) - Magnasco (52,0 km) - Cerisola (52,9 km) - Rocca (53,7 km) - Gramizza (57,9 km) - Amborzasco (59,2 km) - Casoni (62,6 km) - Passo del Chiodo (69,1 km) - Alpe (79,2 km) - Pelosa (85,9 km) - Santa Maria del Taro (92,9 km) - Passo del Bocco (98,9 km) - Montemoggio (104,8 km) - San Siro Foce (107,7 km) - Semovigo (109,6 km) - Terisso (117,0 km) - Chiesanuova (120,0 km) - Conscenti (122,1 km) - Monte San Giacomo (129,5 km) - Cogorno (136,4 km) - Chiavari (140,0 km)

Beschreibung

Auf dem Passo della Scoglina hat man eine tolle Aussicht bis an die Küste.
(Februar 2008)Diese Variante setzt der Runde von Tour A noch einen drauf. Auf nur unwesentlich mehr Länge werden noch deutlich mehr Höhenmeter absolviert und die 3'000er Marke klar überboten.
Der Start in Chiavari verläuft nicht möglichst flach Richtung Passo della Scoglina sondern verläuft über Bocco di Leivi. Nach der Abfahrt ins Val Fontanabuona vereinen sich die beiden Varianten wieder und man fährt nun gleich wie Tour A über den Passo della Scoglina bis nach Rezzoaglio.
Hier wählt man aber nun einen etwas weiteren und anspruchsvolleren Schlenker über Magnasco zum Ausgangspunkt des Passo del Chiodo.
Danach verlaufen beiden Touren wieder lange Zeit identisch über den Passo del Chiodo und den Passo del Bocco bis zum Hochpunkt Semovigo.
Während Tour A hier nun direkt in Val Sturla und nach Chiavari geht, fährt man auf Tour B eine sehr schmale Strasse hoch Richtung Passo della Camilla. Die Strasse ist recht steil und die Asphaltdecke rauh und in reichlich schlechter Qualität, was ordentlich Kraft aus den Beinen zieht, welche bereits ein grosses Pensum absolviert haben.
Auf ca. 700 Metern geht es dann steil bergab auf einer schmalen, aber neu aufgeteerten Strasse. Mit Verkehr ist hier nicht zu rechnen, trotzdem ist zu dieser fortgeschrittenen Stunde volle Konzentration nötig. Die Fahrt bringt einen nach Consencti im Val Graveglia. Eigentlich müsste man nun nur noch nach Chiavari rollen. Doch gemeinerweise liegt ein Kilometer entfernt der Ausgangspunkt zum Monte San Giacomo, dem Hausberg Chiavaris.
Die Strasse ist so schmal, dass man denkt, der Asphalt hört jeden Moment auf. Doch der Eindruck täuscht und die Strasse führt bis zu einer Antennenanlage auf ca. 500 Metern über dem Meer. Doch bis man hier oben ist, sind die Beine längst im roten Bereich, denn die Steigung liegt meist um 10%. Die Belohnung ist eine traumhafte Aussicht auf den Golfo di Tigullio, welcher nach dieser langen Etappe sicher schon im sanften Schein der Abendsonne liegt, welche sich auf dem Meer spiegelt.
Nun kann man sich zurücklehnen, das Tageswerk ist vollbracht. Die folgende Abfahrt, welche man ruhig angehen und geniessen sollte, führt direkt nach Lavagna, nur einen Steinwurf vom Hotel entfernt.