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Barigauer Turm (664 m) Barigauer Höhe

Der Vollständigkeit halber auch das Beweisfoto am Barigauer Turm.

Auffahrten

Von ruedi – Neu-Leibis (326 m) als Startpunkt für die Berganfahrt befindet sich mitten im Schwarzatal und kann z.B. aus Richtung Herschdorf (das Schwarzatal abwärts) oder Bad Blankenburg (das Schwarzatal aufwärts) erreicht werden. Nach Herschdorf kommt man über Pennewitz aus Richtung Ilmenau (B88) bzw. über Gräfinau-Angstedt aus Richtung Arnstadt/Erfurt. Nach Bad Blankenburg gelangt man über Rudolstadt aus Richtung Jena (B88) bzw. Weimar (B85).
Eingangs sei noch gesagt, dass man die ersten etwa 1,6 km nicht unterschätzen sollte, da für Mittelgebirgsverhältnisse die hier zu fahrenden Steigungsprozente schon eine Seltenheit sind und man endlich weiß, wozu man ein drittes Kettenblatt an seiner Rennradschaltung hat.
Der Start in Neu-Leibis befindet sich direkt am Abzweig aus dem Schwarzatal nach Mankenbach/Oberhain. Auf den ersten 200 m geht es allmählich bergauf bis etwa zum Ortsausgang, wo man durch ein Straßenschild mit dem freundlichen Hinweis „16 Prozent“ auf die kommenden Strapazen vorbereitet wird. Dies ist keineswegs übertrieben, da sich auf schlechtem Asphalt die Straße dem Fahrer immer mehr entgegen neigt und so nach etwa 600 m 18 % Steigung erreicht.
Danach geht es mit deutlich über 10 Prozent bis zum Ortseingang von Mankenbach weiter, wo für kurze Zeit die 10-Prozent-Marke unterschritten wird. Im Ort fährt man dann wieder eine Rampe mit bis zu 17 Prozent bergauf. Nach 1,6 km wird es endlich flacher, und man kann sich auf dem nächsten Kilometer bei maximal 9 Prozent schon fast entspannen, zumal es ab hier auch ordentlichen Straßenbelag gibt.
Bei Kilometer drei wird es dann endgültig flach, und man verliert sogar ein paar Höhenmeter bis zur Ortsmitte von Oberhain, wo man an einer Gabelung links nach Barigau abbiegen muss. Ab hier geht es für die letzten 1,5 km wieder ausschließlich bergauf. Zunächst werden zum dritten Mal in diesem Anstieg die 10 Prozent deutlich überschritten, bevor es auf den letzten 700 m bis zum höchsten Punkt auf 664 m mit etwa fünf Prozent wieder humaner zugeht. Am Turm angekommen, sollte man vor der Weiterfahrt, z.B. in Richtung Königsee, unbedingt die Aussicht genießen.

16 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:18:50 | 13.07.2016
mountain goat
Mittlere Zeit
00:22:58 | 14.09.2008
ruedi
Dolce Vita
00:30:20 | 10.05.1998
Kletterkönig120
Von Velocipedicus – Am Ortsende Allendorfs (am Kriegerdenkmal), wo es links nach Schwarzburg und zum Sommerberg geht, biegen wir rechts in Richtung Oberhain ab. Nahezu die gesamte Strecke führt an Äckern und Wiesen baumfrei vorbei, und man ist daher den Wetterunbilden wie Wind und Sonne schutzlos ausgesetzt. Verlaufen die ersten 1000 Meter noch in kommoder Steigung, so verstärkt sich diese bei der kurzen Vorbeifahrt an einem Wäldchen.
Im Anschluss geht der Anstieg in seinen einfachsten Teil über und wir fahren nach Unterhain ein (Km 2,9). Noch im Ort steigen die Prozentwerte wiederum signifikant an. Auch dieser Part ist nicht von überlanger Dauer. Leider verlieren wir in einer kleiner Abfahrt nach Oberhain wieder an Höhe.
Die Abzweigung nach rechts wird zwar angekündigt, wie so oft in Thüringen wird diese am Kreuzungspunkt selbst nicht wiederholt. Es muss scharf nach rechts abgebogen werden! Bliebe dies unbeachtet, würde man über eine Gegensteigung über Mankenbach nach Neu-Leibis abfahren. In Oberhain steht nun noch die letzte Höhenhürde an, die zum Ortsende immer steiler wird. Nach einer scharfen Rechtskurve und wenigen Metern lässt die Landschaft von weitem den Barigauer Turm erkennen, und dafür die letzten Reserven mobilisieren.

7 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:20:40 | 14.04.2012
sarkom
Mittlere Zeit
00:21:10 | 21.05.2020
ruedi
Dolce Vita
00:22:35 | 08.08.2009
ruedi
Von Velocipedicus – Die B 88, die mitten durch die schöne Kleinstadt Königsee am Nordrand des Thüringer Waldes führt, verlassen wir unterhalb der Altstadt in die L 2389 Richtung Oberschöbling. Auf ausgediente Fabrikanlagen aus der Gründerzeit folgt rechts ein moderner Fertigungsstandort des Weltmarktführers für technische Orthopädie/Prothetik.
Kurz darauf geht es nach einer Rechtskurve in den ersten Steilhang, bei dem bis zu 15 % weggedrückt werden müssen. Fast die ganze Auffahrt bleibt baumfrei, infolgedessen herrlich aussichtsreich, was auch der Agrargenossenschaft (1,5 km) geschuldet ist, die hier Flächen bewirtschaftet.
Für 500 Meter darf man sich bei flacher Fahrt ausruhen und neue Kräfte sammeln, ehe die nächste Höhenstufe ansteht. Es geht durch Oberschöbling, nach dessen Ortsende man links abbiegt. Wieder geht es fast flach dahin, die Ausblicke nach links sind grandios. Etwas Höhe verliert man bis zur Einfahrt in den schönen Ort Egelsdorf bei Kilometer 4, wo man Schwung aufnehmen muss für die letzte steile Passage (4,5 km) hinauf nach Barigau (5,1 km). Ist diese gemeistert, ist es bis zum Turm nicht mehr weit.

5 Befahrungen Befahrung eintragen
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Dolce Vita
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