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Port de Larrau (1573 m)

Auf der spanischen Südseite des Port de Larrau eröffnet sich diese Aussicht nach Osten.

Auffahrten

Von Jan – Bei Tardets-Sorholus zweigt die verkehrsruhige D26 nach Süden ab (236 m). Auf den ersten 13 km wechselt sich das Landschaftsbild von leicht wellig zu einem immer enger werdenden Tal. Die mäandrierende Gave de Larrau gibt bis Laugibar (400 m) den Strasenverlauf vor. Wer sich an diesem Punkt nicht gut fühlt, sollte nun besser umdrehen.
Kurz nach der Rechtskurve ändert sich das Terrain. Eine 10% steile Rampe kündigt an, wie es auf den folgenden 10 km bis zum Pass weitergehen wird. Nach 2,3 km ist Larrau (636 m) erreicht. Im Ort ist die einzige Stelle, an der man sich tatsächlich kurz erholen kann. Doch soll man sich über die flachen Meter freuen? Wird es dadurch anderswo nicht noch steiler? Es folgt der leichteste Abschnitt. Durch Wiesen hindurch schlängelt sich das gute Asphaltband bei durchschnittlich 7% der Waldgrenze entgegen. Kurz vor dem Wald sind kurze, kunstvoll übereinander gelegte Serpentinen - ein Hochgenuss. Bei schönem Wetter ist diese Ecke vermutlich auch landschaftlich wunderschön, da man freien Blick auf die gegenüber liegende Felswand mit den an ihr lebenden Gänsegeiern hat. Wegen des Regenwetters konnten wir leider unsere ornithologische Neugier nicht befriedigen. Dabei hätte ein wenig Abwechslung dem Gemüt gut getan, pendelte der Steigungsprozentmesser ab nun praktisch nur noch zwischen 10-16%.
Ist der Wald durchquert, stellt sich Ärger über den miserablen Strassenbelag ein. Tiefe Riefen und Schlaglöcher bremsen einen zusätzlich. Nach der Felsnase, die in einer Linkskurve umfahren wird, öffnet sich der Blickwinkel und die Passregion wird sichtbar. Bei anderen Pässen würde man nun "geschafft" denken, nicht jedoch beim Erroimendy. Er wirft einem nochmal alles entgegen was er zu bieten hat, 10%, 12%, 14%, 16%. Auf den letzten 500 m müssen 70 hm überwunden werden. Erst dann ist man oben angekommen.
Auf der 4,5 km langen Weiterfahrt zum Port de Larrau verliert man kaum an Höhe. Dann steigt die Strasse am Hang entlang führend leicht an, ehe sie nach einer scharfen Linkskurve für die verbleibenden 1,5 km bei 10 % zur spanisch- französischen Grenze führt.
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01:14:00 | 23.07.2006
Christian Heinzel
Mittlere Zeit
01:22:00 | 17.08.2010
Christian Heinzel
Dolce Vita
01:24:00 | 13.07.2009
Christian Heinzel
Diese Beschreibung ist ganz frisch bei uns eingegangen und befindet sich noch nicht in Redaktion. Der Beitrag wird noch redigiert.
Von Cinz – Die spanische Seite unterscheidet sich am Port de Larrau in den Steigungsprozenten und im Strassenbelag deutlich von der französischen. Mit der Auffahrt von Süden entgeht man der ruppigen Schinderei des Nordaufstiegs, verpasst dabei aber die Genussabfahrt auf der Südseite oder anders formuliert: die knapp 700 Höhenmeter des Südanstiegs fahren sich entspannt, ruhig und die meditativen Pedalierer kommen voll auf ihre Rechnung. Ein paar wenige Male einen Gang hoch- oder runterschalten, zur Sicherung des Flusses kurz aus dem Sattel und schon steht man auf dem Port de Larrau. Von der Abzweigung der NA-2011 von der NA-140 auf knapp 900 MüM winden sich die ersten zwei Drittel der Strecke mit 6-7% aus der waldigen Südflanke der Pyrenäen durch Föhrenwälder und Weideflächen an die Baumgrenze. Auf dem letzten Drittel bleiben die Bäume, die im unteren Teil zum Teil noch Schatten spendeten, zurück und geben den Blick auf die Bergkette und den Radlerrücken der Sonne frei. Ein Kilometer vor der Passhöhe durchfährt man einen kurzen Tunnel, wo der Kulminationspunkt bis auf wenige Meter bereits erreicht ist. Brunnen oder andere Erfrischungsstellen gibt es auf der ganzen Strecke keine, die Trinkflaschen müssen also unten im Tal gefüllt werden.
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