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Passo di Gavia (2618 m)

in den letzten drei steilem Rampen oberhalb des Lago Nero

Auffahrten

Von Jan – Die 26 km lange Nordanfahrt von Bórmio (1217 m) zum Gaviapass durchs Valfurva zählt unserer Meinung nach zu den schönste Anstiegen der Alpen, auch wenn die Südrampe noch schöner ist.
Zunächst geht es am Torrente Frodolfo entlang bis nach St Caterina (1736 m), das nach 13 km erreicht ist. Dieser Teil der Strecke ist landschaftlich schon sehr reizvoll, mit dem Bach teilweise weit unten im Tal.
Schon bevor man nach St Caterina gelangt, werden Steigungsspitzen von 12 % erreicht. Richtig los geht es allerdings erst, wenn man nach St Caterina den Wald betritt. Hier führt die nunmehr sehr schmale Straße in Serpentinen steil an. Nach Verlassen des Waldes betritt man eine felsübersäte Graslandschaft, über der gewaltig der Punta San Matteo (3678 m) im Osten thront, während man selbst genau in Südrichtung dem Torrente Gavia in Richtung Pass folgt.
Einige Kilometer vor dem Pass wird man für die frühen Strapazen belohnt, denn die letzte Strecke zum Pass wird deutlich flacher. 11 km nach St Caterina erreicht man das Rifugio Berni (2545 m) zur Rechten und 2 km später den Pass.

238 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:23:03 | 10.07.2011
ck99
Mittlere Zeit
02:01:00 | 31.07.2009
bikolino
Dolce Vita
03:30:00 | 30.08.2008
cantullus
Von Jan – Die Südanfahrt zum Gaviapass von Ponte di Legno (1258 m) ist 17 km lang .
Zunächst folgt man auf zweispuriger, sehr gut ausgebauter Straße dem Óglio Frigidolfo nach Pezzo (1565 m) und erreicht kurz darauf Sant' Apollonia, bevor man inmitten der nun folgenden 10 Serpentinen den Nationalpark Stilfserjoch erreicht. Bald wechselt die Straße von zweispurig auf äußerst schmal, und spätestens hier wird die Passfahrt zu einer der schönsten der Alpen. Steigungspassagen von 14 bzw 16 % müssen durchstanden werden, bevor man bei tollen Ausblicken in beide Richtungen die Serpentinen verlässt und nun ziemlich direkt in Richtung Pass steuert, den man nun schon erahnen kann.
Auf dieser langen Geraden am rechten Hang wird ein äußerst dunkler, ca. 800 m langer, unbeleuchteter Tunnel durchfahren, an dessen Anfang man weit vorne nur einen Lichtfleck des Ausgangs erahnen kann. Die Straßenbeschaffenheit in diesem Tunnel ist schlecht, Wasser tropft herab. Sicherlich ein eher unschönes Erlebnis.
Die zu diesem Tunnel parallel führende, alte Passstraße ist allerdings in äußerst schlechten Zustand, und dank großer Felsbrocken auf unbefestigter Fahrbahn mit dem Rennrad nicht befahrbar. Also besteht hier Rücklichtpflicht, damit ist der Tunnel fahrbar.
3 km vor dem Pass helfen Serpentinen bei der Überwindung der letzten Wand, in denen man sich die Muße nehmen sollte, auf den Lago Nero (2386 m) hinabzublicken.
Von so weit oben auf den sanftgewölbten Talkessel mit dem See inmitten von mossgrünen Wiesen hinabzublicken, gehört zu den eindrucksvollsten Erlebnissen der Alpenwelt.

185 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:07:23 | 23.06.2013
fausto
Mittlere Zeit
01:38:09 | 20.08.2008
ferrari987
Dolce Vita
02:20:00 | 01.09.2015
svenfliesener
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