quaeldich.de-Deutschland-Rundfahrt 2011: Bericht / Kreuz-und-quer-Tour de Loch

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quaeldich.de-DLRF 2011 Etappe 6
142,0 km / 2500 Hm

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Tourentipp: quaeldich.de-Deutschland-Rundfahrt 2011: Bericht

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Tag 6: Linz am Rhein Marktplatz - Wiehl: Kreuz-und-quer-Tour de Loch
146 km / 3154 Hm

Linz am Rhein Marktplatz (0,0 km) - Linz am Rhein (1,1 km) - Ronigerhof (4,9 km) - Römerich (6,9 km) - Hähnen (8,6 km) - Heeg (9,8 km) - Reifert (9,9 km) - Reifert (10,3 km) - Rossbach (13,0 km) - Lache (14,6 km) - Waldbreitbach (17,0 km) - Glockscheid (20,8 km) - Verscheid (23,6 km) - Hochscheid (23,9 km) - Siebenmorgen (25,1 km) - Dasbach (26,4 km) - Epgert (28,1 km) - Obersteinebach (29,7 km) - Niedersteinebach (31,1 km) - Oberlahr (34,9 km) - Burglahr (36,8 km) - Peterslahr (38,7 km) - Eilenberg (42,7 km) - Neustadt (Wied) (44,1 km) - Wiedmühle (46,9 km) - Oberhoppen (50,1 km) - Niederhoppen (51,6 km) - Siedlung Brochenbach (57,0 km) - Homscheid (62,5 km) - Willscheid (66,7 km) - Hallerbach (67,9 km) - Germscheid (73,8 km) - Muß (74,8 km) - Diepenseifen (75,2 km) - Krummenast (75,7 km) - Buchholz (77,1 km) - Oberscheid (78,6 km) - Griesenbach (80,4 km) - Mühleip (84,5 km) - Eitorf (89,8 km) - Eitorf (92,2 km) - Bohlscheid (94,6 km) - Oberbohlscheid (95,7 km) - Bohlscheid (96,2 km) - Rankenhohn (97,2 km) - Wingenbach (100,1 km) - Kämerscheid (101,1 km) - Neuenhof (101,6 km) - Ruppichteroth (104,0 km) - Hodgeroth (106,9 km) - Bölkum (108,0 km) - Millerscheid (110,2 km) - Werschberg (111,4 km) - Bech (111,9 km) - Oberhausen (115,1 km) - Köbach (115,7 km) - Herchenrath (125,2 km) - Amtsknechtswahn (127,8 km) - Berghausen (130,3 km) - Oberbohnrath (133,1 km) - Drabenderhöhe (136,3 km) - Hillerscheid (138,1 km) - Jennecken (139,4 km) - Wald (141,1 km) - Börnhausen (141,6 km) - Faulmert (142,7 km) - Wiehl (146,0 km)

Beschreibung

SAM 4863.Auch am sechsten Tag der Rundfahrt lacht uns die Sonne entgegen. Nach dem Gesamtgruppenbild vor dem Linzer Rathaus und dem obligatorischen Guidebriefing starten wir mit fünf Minuten Rückstand in die Etappe nach Wiehl.


Aufgrund von Ilonas Ortskenntnis finden wir spontan einen günstigen Weg aus der Altstadt von Linz und finden uns direkt im Anstieg zum Römerich wieder. Die erteilte Freigabe wurde nur von wenigen genutzt - der Rest lief flüssig im Verband mit. Es folgt ein kleines Grüne-Gruppen-Glossar. Flüssig heißt in der grünen, der zweitschnellsten Gruppe eine Steigungsgeschwindigkeit von 900 Hm/h. Pfeifgrenze ist teils 850 Hm/h, am Gänsehals gings auch bis 1450 Hm/h. Gepfiffen wird, wenn der Verband geschlossen bleiben soll, aber aufgrund der Heterogenität auseinanderreißt. Dabei ist die grüne Gruppe wohl die homogenste von allen, auf der vierten Etappe sind wir zum Beispiel alle Anstiege im Verband gefahren, und hatten richtig Spaß. Walter hat Witze erzählt, und wir haben beschlossen, nicht die schnellste, aber die lustigste Gruppe zu sein.

Diese Homogenitäts- und Spaßkompetenz konnten wir auf dieser von Wellen und schmalen Zickzackstraßen geprägten Etappe voll ausspielen. Die jeweils 300 Hm nach Römerich und Siebenmorgen wurden freigegeben, alles andere wurde im Verband weggedrückt, und alles andere umfasste ziemlich viel. Unter anderem viele sehr schmale Straßen in wunderschöner Hügellandschaft, die mit unserem recht zügig laufenden Verband schwierig zu meistern waren. Und Schlaglöcher. Tiefe Schlaglöcher im Wiedtal und anderswo erschwerten unser Leben zusätzlich, und zusätzlich das unserer Reifen, die in Serie mit Schnittverletzungen in den Mülleimer wanderten. Ein Hoch an dieser Stelle an unseren Sponsor Schwalbe, ohne den unser ebenfalls von Schwalbe gesponserter Besenwagen wegen Überfüllung hätte geschlossen werden müssen.

Erst nach 60 Kilometern erreichten wir die erste Getränkeverpflegung in St Katharinen - sieben Kilometer von Linz entfernt. Dafür mussten wir auf die Hauptverpflegung nach der flüssigsten Abfahrt des Tages in Eitorf nicht lange warten. Ein Hoch auf den Rewe XL im Auel, der uns einen großartigen Empfang bereitet hat, inklusive Würstchenausgabe mit Frau Cruz - wie Penelope Cruz.
Walters Witz im folgenden Anstieg nach Oberbohlscheid war mal wieder der Beste, aber nicht der Höhepunkt der Etappe. Dieser folgte in Form der zweiten Getränkeverpflegung am Herrenteich, den drei Herren für ein kurzes Schlamm- und ein längeres Schwimmbad nutzten - mit anschließendem Loorbeerblattkaschierungsrücklauf.

Einige Verbandswellen später rollten wir nach Wiehl ein, wo Volker (Hoch auf Volker) am Hotel Platte eine Runde Bratwürste auf den Geburtstag seines Sohnes ausgab. Bis spät in die Nacht pastapartyten wir noch die letzten Getränkemarken in Form von Kölsch weg, weswegen auch versäumt wurde, zwei weitere bemerkenswerte Ereignisse gekonnt in den Bericht einzuflechten:

1. War Sandra mit Oliver als Pilot auf dem Tandem unterwegs.
2. retteten Garmin-Schorch, Christoph und Uwe noch einen dementen Rentner vor dem sicheren Tod, als sie vom Garmin auf dem Weg vom Hotel zur Pastaparty auf einen Singletrail umgeleitet wurden. Er (der Rentner, nicht der Trail) lag links im Gras und rührte sich nicht.



Das Profil des heutigen Tages ist wellig mit einigen wenigen längeren Anstiegen. Einige flache Passagen sind ideal um die dicken Beine wieder zu normalisieren. Die 6. Etappe startet in der Bunten Stadt Linz am Rhein. Von dort geht es unmittelbar stetig aufwärts in Richtung Westerwald. Gleich zu Beginn ist der längste Anstieg des Tages zu meistern. Bei aber sehr gleichmäßigen und moderaten Steigungen ist dies gut zu bewältigen. Ist der Rheinhöhenweg erreicht, geht es gleich wieder bergabwärts ins Wiedtal. Der nächste Anstieg zu einem Franziskanerkloster in Glockscheid folgt nach einigen flachen Kilometern im Wiedtal. Nach der Durchquerung des Naturparkes Rhein-Westerwald gelangt man wieder in eine entfernte Windung des Flusses Wied. Der weitere Streckenverlauf folgt diesem Wasserlauf gute 25 km. Durch ein enges, für den öffentlichen Verkehr gesperrtes Tal steuern wir die Gemeinde St. Katharinen an. Auf verkehrsarmen Wegen fahren wir in stetigem Auf und Ab nach Buchholz. In einer sehr gut fahrbaren Gefällestrecke nähern wir uns der Stadt Eitorf im Siegtal. Hügel, Wald, Weiden und Kurven prägen den weiteren Verlauf bis Ruppichteroth, das wir auf schmalen Straßen in Richtung Nordwesten verlassen. Bei Millerscheid überqueren wir die Bröl und nach einigen harmlosen Wellen erreichen wir bei Oberwennerscheid das Wahnbachtal. Mit geringer aber stetiger Steigung folgen wir dem Wahnbach bis Much und von dort abseits der Bundesstraße weiter nach Drabenderhöhe im Oberbergischen Kreis. Von der erreichten Höhe geben wir im weiteren Streckenverlauf so wenig wie möglich ab, bis wir von Großfischbach herunter zum ersten Mal unseren Zielort Wiehl sehen können. Offizielle Etappenseite....

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