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Albtal (759 m) St. Blasien

Etappe 5 - Albtal..
gerade noch erwischt
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Auffahrten

Von majortom – In Albbruck, von Waldshut aus etwa 10 km rheinabwärts gelegen, mündet die Alb in den Hochrhein, und hier beginnt auch unser Aufstieg in den zentralen Südschwarzwald. Von der entlang des Rheins verlaufenden B34 wählen wir die Abzweigung auf die L154, die in Richtung St. Blasien ausgeschildert ist.
Sogleich stellt man fest, dass der Anstieg von etwa 470 Höhenmetern bis St. Blasien auf 25 km Länge nicht homogen verläuft, sondern in einigen Wellen. Mit einer Steigung von 5–6 % geht es noch innerhalb von Albbruck aufwärts. Die Straße gewinnt hier einiges an Höhe, da sie in der folgenden engen Schlucht teilweise bis zu 100 m über dem Flussniveau verläuft. So erreichen wir als erstes Zwischenziel nach 3,4 km und 150 Hm den Ort Hohenfels, für die nächsten 14 km der letzte Ort, da das schmale Tal keinen Platz für Siedlungen bietet.
Dann beginnt der abenteuerliche, aber auch der schöne Teil der Strecke. Die schmale Straße ist an den (in Fahrtrichtung) rechten Hang der Schlucht geklatscht, und eine Serie von engen, in den Fels gehauenen Tunnels muss durchfahren werden. Ein echter landschaftlicher Leckerbissen, komplettiert von Granitsteinbrüchen auf der anderen Seite des Tals. Weitere Höhenmeter werden in diesem Abschnitt nicht überwunden, es bleibt überwiegend flach.
Erst nach einer Abzweigung zur Sägemühle Tiefenstein bei Kilometer sechs weitet sich das Tal dann wieder etwas, und die Straße steigt kurz darauf auch wieder stärker an. Dieser Abschnitt, Teufelsküche genannt, besticht durch schöne Gesteinsformationen bei immer noch schluchtartigem Charakter. Mit bis zu 8 % Steigung zwischen Kilometer 6,5 und 8,5 passieren wir hier auch den aus sportlicher Sicht interessantesten Teil der Strecke. Der als Wildwasserrevier bekannte Fluss rauscht indessen immer noch tief unter uns. Bei Kilometer 11,4 mündet von links die Ibach in die Alb. Auch diesem Zufluss folgt eine Straße und eine beeindruckende Brücke überspannt hier die Schlucht.
Schließlich ist dann jedoch das Ende der Schlucht erreicht. Kurz vor Immeneich, nach insgesamt etwa 15 km weitet sich das Tal. Wir befinden uns nun wieder nahezu auf Flussniveau, und bei mäßiger bis kaum vorhandener Steigung kommen wir mit Immeneich (16,5 km, 330 Hm) zur ersten Siedlung im Albtal.
Der weitere Weg bis St. Blasien ist dann eher unspektakulär und deutlich weniger wildromantisch, aber die typische Schwarzwaldidylle herrscht natürlich auch hier. Dafür hat es in diesem Abschnitt einige verlockende Abzweige nach Osten. Die Stationen hier auf unserem Weg sind Albtal (17,2 km) und Lehenwies (18,7 km), zwei etwas verschlafen wirkende Schwarzwald-Weiler. Die letzten Kilometer unseres Wegs begleitet uns dann noch der Albstausee, an dessen Ostufer wir entlang fahren. Die Alb führt natürlich noch weiter in den Hochschwarzwald hinauf Richtung Herzogenhorn, Ziel dieser Beschreibung ist jedoch der Kreisverkehr am Ortseingang von St. Blasien bei Kilometer 24,9.

Von hier aus bleiben uns mehrere Möglichkeiten zur Weiterfahrt. Zum einen lädt natürlich der berühmte St. Blasier Dom zu einem Kulturzwischenstopp ein. Auf diesem Wege kann man der Alb auch noch weiter flussaufwärts folgen, um nach Bernau auf der Südseite des Herzogenhorns oder zum Schluchsee (und von dort auch zum Feldberg) zu gelangen. Biegt man im Kreisverkehr rechts ab, kommt man ebenfalls zum Schluchsee, hat aber auch die Möglichkeit, über Schwarza- und Schlüchttal wieder zurück nach Waldshut zu gelangen. Als letzte Möglichkeit kann man, links abbiegend, zum Beispiel über Hohenibach ins Wehratal nach Todtmoos fahren.
56 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:51:00 | 15.06.2011
alfie good
Mittlere Zeit
01:03:07 | 26.09.2009
Jabba
Dolce Vita
01:18:00 | 03.08.2010
alfie good

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