Saisonausklang in Ligurien / Cima Coppi

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Tourentipp: Saisonausklang in Ligurien

Tourentipp von helmverweigerer (weitere...)

Tag 6: Chiavari - Chiavari; Tour A: Cima Coppi
126,2 km / 2682 Hm

Chiavari (0,0 km) - Leivi (5,5 km) - Leivi (6,1 km) - Calvari (13,2 km) - Pian di Coreglia (14,2 km) - Pian dei Ratti (15,3 km) - Cicagna (17,7 km) - Acqua di Sopra (20,9 km) - Castagnelo (22,5 km) - Favale di Malvaro (25,0 km) - Passo della Scoglina (33,3 km) - Priosa (38,8 km) - Parazzuolo (40,6 km) - Cabanne (43,0 km) - Rezzoaglio (49,0 km) - Caselle (52,4 km) - Allegrezze (54,1 km) - La Villa (55,3 km) - Gramizza (57,2 km) - Amborzasco (58,5 km) - Casoni (61,9 km) - Passo del Chiodo (68,4 km) - Alpe (78,4 km) - Pelosa (85,2 km) - Santa Maria del Taro (92,2 km) - Passo del Bocco (98,2 km) - Montemoggio (104,1 km) - San Siro Foce (106,9 km) - Isola di Borgonovo (111,4 km) - Borgonovo Ligure (113,5 km) - Mezzanego (114,3 km) - Carasco (119,6 km) - Chiavari (126,2 km)

Beschreibung

Blick vom Passo della Scoglina.
(Februar 2008)Die heutige Tour führt tief ins Landesinnere, ein Teil der Strecke liegt bereits in der Emilia-Romagna. Auf der heutigen Tour liegt die Cima Coppi dieser Woche, der knapp 1'500 Meter hohe Passo del Chiodo, der ziemlich genau auf der Grenze von Ligurien und Emilia-Romagna liegt. Auf dieser Runde befährt man ihn aus westlicher, also ligurischer Seite.
Um an dessen Ausgangspunkt im Val d'Aveto zu gelangen, führt der direkteste Weg über den Passo la Forcella. Dieser stand aber schon auf dem zweiten Tag auf dem Programm und die direkte Auffahrt über die Staatsstrasse ist eher eintönig. Daher nimmt man besser einen kleinen Umweg in Kauf, fährt ein Stück das Val Fontanabuona hinauf und fährt über den Passo della Scoglina ins Val d'Aveto.
Der Passo della Scoglina zieht zwar schon einigen Saft aus den Beinen, macht aber auch richtig Spass hochzufahren. Die Auffahrt besteht aus einer tollen Serpentinengruppe bei durchschnittlich 8% Steigung. Die Aussicht wird mit steigender Höhe immer besser, Verkehr hat es praktisch keinen.
Nun fährt man durch das Val d'Aveto bis Rezzoaglio und muss zuerst einmal eine nicht zu unterschätzende Zwischensteigung meistern, bevor man sich auf einer kurzen Abfahrt auf den Aufstieg zum Passo del Chiodo vorbereiten kann.
Hier sind nun beinahe 800 Höhenmeter am Stück zu bewältigen, in tollen Serpentinen durch leicht bewaldetes Gebiet gebaut. Ein selektiver Anstieg, das Gipfelglück auf knapp 1'500 Metern entschädigt aber für die Strapazen.
Die folgende Abfahrt führt tief in die Emilia-Romagna und die Küste scheint weit entfernt. Zudem liegt dazwischen noch der Passo del Bocco, den man diese Woche auf der Ghiffietappe bereits kennengelernt hat. Diesmal fährt man aber nicht einfach auf die Passhöhe hinunter, sondern muss eine sehr lange Auffahrt mit kaum nennenswerter Steigung wegdrücken. Hier hilft die Fahrt in der Gruppe enorm, denn man kann ordentlich Tempo vorlegen. Hat man die Passhöhe endlich erreicht, folgt die Abfahrt vom Passo del Bocco, die man ev. vom 2. Tag schon kennt. Beste Ashpaltqualität, tolle Strassenführung, herrliche Ausblicke, kaum Verkehr. Diesmal fährt man aber direkt nach Chiavari und lässt den Abstecher nach Semovigo sein, schliesslich war die Runde lang genug.