Saisonausklang in Ligurien / Vierpässehoch
QD-Reisen & Events:
DLRF: 2
Tourentipp: Saisonausklang in Ligurien
Tourentipp von helmverweigerer (weitere...)
Tag 2: Chiavari - Chiavari; Tour B: Vierpässehoch
124,5 km / 3125 Hm
Chiavari (0,0 km) - Lavagna (2,1 km) - Cogorno (4,2 km) - Carasco (9,8 km) - Mezzanego (15,6 km) - Borgonovo Ligure (16,5 km) - Recroso (23,8 km) - Belpiano (25,9 km) - Acero (31,4 km) - Bertigaro (41,4 km) - Campori (45,4 km) - Brizzolara (47,3 km) - Borzonasca (50,4 km) - Prato Sopralacroce (57,2 km) - Passo del Ghiffi (63,7 km) - Passo del Bocco (67,3 km) - Montemoggio (73,3 km) - San Siro Foce (76,1 km) - Semovigo (78,0 km) - Mezzanego (85,7 km) - Calcinaia (94,2 km) - Cichero (96,2 km) - Passo di Romaggi (100,5 km) - Romaggi (102,7 km) - Calvari (109,5 km) - Pian dei Cunei (111,0 km) - Leivi (116,4 km) - Chiavari (124,5 km)
Beschreibung
Auf dieser Tour werden dem Palmarès vier Pässe hinzugefügt. Nach dem lockeren Einfahren über Lavagna, Carasco und den unteren Teil des Val Sturla zweigt man ab Richtung Belpiano.Ziel ist der Passo della Forcella, den man hier über eine sehr kleine Strasse hoch kommt. Sie steigt zuerst stark an und verläuft dann entlang der Bergflanke zur Passhöhe. Dabei hat man immer eine tolle Aussicht auf das, was einem heute noch erwartet: Zuerst eine sehr lange Abfahrt vom Forcella über die zweispurige Staatsstrasse bei konstantem Gefälle und unzähligen Kehren. Weiter hat man einen schönen Blick auf das Seitental wo sich der Passo del Ghiffi raufwindet vor der imposanten Kulisse des 1'700 Meter hohen Monte Aiona.
Wie bereits erwähnt fährt man vom Forcella direkt wieder durch das Val Sturla runter, jedoch über die gut ausgebaute aund perfekt asphaltierte Staatsstrasse, welche in der Abfahrt natürlich ungleich mehr Spass bringt als die kleine Strasse.
In Borzonasca zweigt man ab und erklimmt den Passo del Ghiffi, wie bereits in Tour A ausführlich beschrieben. Nun folgt eine der schönsten Abfahrten der Region. Ueber den Passo del Bocco fährt man wieder runter ins Val Sturla, gerade im oberen Bereich lässt die Passstrasse punkto Abfahrspass, Strassenführung und Landschaftsgenuss keine Wünsche offen.
Dieser Genuss hat in San Siro Foce ein abruptes Ende. Hier lohnt es sich, einen kurzen Anstieg in Kauf zu nehmen und von der Bocco-Passstrasse abzuzweigen. Man gelangt auf den Hochpunkt bei Semovigo. Ab hier geht es nun wieder hinunter ins Val Sturla, auf einer Strasse die ganz anders ist als diejenige hinunter vom Bocco. Sehr schmal, unübersichtlich, aber auch hier ein einmaliges Erlebnis. Weniger Speed, aber mehr Landschaft.
Kurz vor Carasco biegt man ins Val Cichero ab. Durch einen schmalen Einschnitt öffnet sich das Tal und es folgt eine traumhafte Auffahrt über knapp 700 Höhenmeter zum Passo di Romaggi auf schmaler, verkehrsarmer Strasse. Die Aussicht auf den sichelförmigen Monte Ramaceto ist traumhaft. Auch die folgende Abfahrt geizt nicht mit Schönheit. Die exponierte Lage des Dorfes Romaggi mit toller Meersicht sollte man nutzen, um auf der Abfahrt einen Fotostopp einzulegen. Der nächste Teil der Abfahrt ins Val Fontanabuona auf der schlangenförmigen Strasse verleitet zu Temporausch, trotzdem sollte ein gelegentlicher Blick auf die Umgebung nicht ausbleiben.
Als Abschluss wartet der angenehm zu fahrende Aufstieg nach Bocco di Leivi, damit man dem Feierabendverkehr um Chiavari entgehen und nach mehr als 3'000 Höhenmetern direkt zur Garage des Hotels hinunterfahren kann.









